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Tag: Deutschland
Fotoalbum der Kultur-Tour 2010
Hier ist nun endlich mein komplettes Fotoalbum der Kultur-Tour 2010:
Matthias 06.07.2010, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kultur-Tour 2010

Am 3. Juni um 15:45 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht, nachdem ich bei mir um die Ecke noch schnell bei Lidl die wichtigsten Lebensmittel eingekauft hatte. Kaum war ich auf der Autobahn A37 angekommen, geriet die Fahrt auch schon ins Stocken. Die Auffahrt auf die A7 Richtung am Autobahnkreuz Kirchhorst war gesperrt und ich blieb bis zum Autobahndreieck Hannover Süd auf der A37. Dumm nur, dass ich dort erst einmal 8 Kilometer Stau hatte. Dann aber ging es zügig weiter. In Göttingen verließ ich die AB 7, fuhr in aller Ruhe durch die Stadt und dann weiter nach Bornhagen, um meine erste Pause einzulegen. Elvis rannte durch die Felder und fing Mäuse, ich trank eine Tasse Kaffee. Als ich mich nach einer halben Stunde wieder auf den Weg machte, hatte ich allerdings keine große Lust mehr, weit zu fahren. Um 22:00 Uhr war der Tag für mich dann auch beendet. Ich stand an einem ruhigen Fleck und ging schlafen (9° 59' 43'' E, 51° 0' 2'' N). Einzig die Kupplung des CR-V hatte zu leiden gehabt, da ich 50 Meter rückwärts einen Hügel hochgefahren war . Sie dankte es mir, indem sie fies stank und dieses Experiment auch noch nach ein paar Tagen im Auto zu riechen war.
Am nächsten Morgen hat mich die Sonne um 6:20 Uhr geweckt. Schnell eine Tasse Kaffee, dann Morgentoilette, anschließend eine große Runde mit Elvis durch die wunderschöne Gegend. Um 7:50 Uhr warf ich den Motor des Honda an und kam nach 249 Kilometern auf dem Campingplatz "Insel" in Bamberg / Bug um 11:45 Uhr an. Von dem Platz hatte ich etwas mehr erwartet. Vielleicht aber hatte ich auch nur Pech gehabt. Zu dem langen Wochenende in Bayern kam geniales Sommerwetter. Entsprechend voll war es dort und solche Ruhe wie in der Nach davor bekommt man nur selten. Aber ich wollte ja eh nur zwei Nächte dort bleiben, um mir im E.T.A. Hoffmann-Theater "Spiel's nochmal, Sam" anzuschauen.
In Bamberg musste ich mir übrigens am Samstag Nachmittag noch schnell zwei kurze Hosen kaufen. Auf solch eine Hitze war ich nicht vorbereitet und die einzige kurze Hose, die ich eingepackt hatte, hatte ich bereits am ersten Nachmittag eingesaut. Abgesehen davon hätte ich meinen Plan, nach Bamberg zu fahren, beinahe ganz über den Haufen geworfen, als ich im Radio hörte, dass die NPD ihren Bundesparteitag in der Stadt abhalten würde. Erst als ich von den Protesten der Politik und der Bürgerinnen und Bürger hörte, beschloss ich, mein ursprüngliches Ziel doch anzufahren.
Am Sonntag, den 6. Juni 2010, habe ich den Platz in Bamberg verlassen, nachdem ich 32,80 Euro für zwei Nächte bezahlt hatte. Noch allerdings wusste ich gar nicht, wohin ich fahren könnte. Deshalb besuchte ich erst einmal das Grab meiner Großtante in Bad Windsheim. Dort fiel dann auch der Entschluss, für ein paar Tage ins Allgäu zu fahren. Es war noch früher Nachmittag und ich hatte jede Menge Zeit, wollte ich doch auf keinen Fall schon an diesem Tag auf einem Campingplatz ankommen. Also fuhr ich fast die gesamte Strecke neben der Autobahn, machte eine lange Pause in der Nähe von Ellwangen, eine weiter südlich von Memmingen. Dann allerdings fuhr ich wieder auf die A7, um die Nacht auf dem Rastplatz "Allgäuer Tor" zu verbringen. Nicht nur die Berge, sondern auch dunkle Wolken waren zu sehen. Endlich kam etwas Abkühlung. Heute bin ich 324 Kilometer gefahren.
Um 8:30 Uhr habe ich den Rastplatz verlassen und bin zum Campingplatz "Alpsee Camping" in Immenstadt / Bühl gefahren. Als ich dort um 9:40 Uhr, es waren nur noch 45 Kilometer zu fahren, ankam, hatte es bei 16° C geregnet. Aber schon am Nachmittag verschwanden die Wolken und es wurde wieder heiß. Der Platz besticht vor allem durch ein unglaublich nettes Personal. Und durche in super modernes Waschhaus, das kaum Wünsche offen lässt. Jedenfalls dann, wenn einem solche Einrichtungen wichtig sind. Einzig dass es keine "Stopp"-Taste an den Wasserhähnen gibt, hat mich ein wenig genervt. Habe ich doch so mehr Wasser verplemert, als nötig war. Was dem Platz noch fehlt, ist ein wenig Schatten. Ein paar Bäume wären durchaus zu empfehlen. Aber das alles schmälert meinen Eindruck nur geringfügig. Wie bereits geschrieben, sind die Menschen dort klasse, der Alpsee ist toll und es ist der letzte Platz, den man anfahren kann, wenn man nicht nur merkwürdige Touristen sehen möchte, die jeden Berg bestaunen, als wäre es der erste auf diesem Planeten und die der Meinung sind, jede noch so dämliche Tradition toll finden zu müssen, weil sie jetzt ja in den Alpen wären. Ich habe die Tage in Immenstadt genutzt, um etwas an meinem T@B zu bauen, ich war in Österreich und habe mir im "Testgeschäft" von Trigema einen tollen Pulli gekauft. Und natürlich bin ich ein wenig durch die Berge gewandert und habe mir dabei einen ordentlichen Sonnenbrand auf den Schultern geholt.
Ich muss gestehen, dass es mir schwer fiel, am 10. Juni wieder aufzubrechen. Immerhin habe ich mich wirklich gerne mit R. und ihrer Mutter unterhalten. Aber mein finanzielles Budget gab keine weitere Nacht auf dem Platz mehr her. Um Punkt 12 Uhr rollten also die Räder des T@Bs wieder. In aller Ruhe fuhr ich an den Bodensee, obwohl der nun so gar nicht auf meinem Weg zur Rennstrecke in Hockenheim lag. Aber ich dachte mir, dass ein kleiner Abstecher nicht schaden würde, wenn ich doch schon einmal so weit im Süden der Republik wäre. In Kressborn stellte ich mich auf einen Parkplatz für Wohnmobile und Wohnwagen (eigentlich war das ein Bolzplatz, auf dem ein Parkscheinautomat stand), bezahlte 1 Euro und durfte dort dann bis 15:50 Uhr stehen bleiben. Am See war es windig, vielleicht sogar stürmisch. Jedenfalls waren die Wellen höher, als ich es erwartet hatte. Ich beobachtete ein tollkühnes Mädchen, das sich furchtlos vom Bootsanleger in den See stürzte, ging ein wenig spazieren und kaufte mir eine Räucherfelche, die ich, nachdem ich wieder bei meinem T@B war, gegessen habe. Bereits eine knappe Stunde, nachdem ich in Kressborn losgefahren war, legte ich eine nächste Pause ein (9° 59' 33'' E, 47° 48' 14'' N) ein. Elvis war darauf versessen, einen der vielen Hasen, die über die Felder rasten, zu fangen. Ich ließ ihn laufen, wusste ich doch, dass die Langohren schneller waren als er. Und bald gab er seine Bemühungen auf, während ich im Schatten saß und einen Kaffee trank. Am frühen Abend, ich trödelte durch die Schwäbische Alb, fiel mir auf, dass vor noch gar nicht allzulanger Zeit Schilder "Einfahrt verboten - Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei" in dieser Gegend unglaublich billig gewesen sein mussten. Kaum ein Weg, an dem solch ein Schild nicht stand. Es war noch immer drückend heiß, ich war müde, hatte keine Lust mehr zu fahren und langsam zeigte sich, dass es schwierig werden würde, einen geeigneten Platz zum Schlafen zu finden. Ich war ein wenig stinkig, war die Gegend doch durchaus schön. Also ließ ich die Berge hinter mir und kam erst hier (8° 53' 14'' E, 48° 50' 40'' N) zum Stehen und Schlafen. Wobei es natürlich nicht ganz so einfach war. Kaum war ich eingeschlafen - hinter den Bergen waren schon Blitze zu sehen, fing es an zu stürmen, Elvis wurde unnötig nervös und weckte mich. Es fielen aber nur ein paar Tropfen vom Himmel, das Gewitter zog in eine andere Richtung und Elvis und ich schliefen wieder ein.
In der Nacht habe ich schlecht geschlafen. Das Heck des T@Bs stand viel höher als der Bug und ich hatte ständig das Gefühl, auf dem Bett zu rutschen. Um 9:30 Uhr verließ ich meinen Schlafplatz, es begann zu regnen, auf der Autobahn war eine riesige Baustelle und ich fühlte mich zerknautscht. Dazu kam dann noch, dass mir das Navigationsgerät einen gänzlich anderen Weg zeigte als die Schilder am Straßenrand. Trotzdem kam ich nach 113 Kilometern an der Rennstrecke in Hockenheim an. Für zwei Nächte musste ich auf dem Campingplatz 35 Euro bezahlen. Nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür aber waren Strom und Duschen im Preis inbegriffen. Außer mir wolle kaum jemand das Rennen der Superstars sehen. Gerade einmal fünf Grüppchen hatten sich auf dem Campingplatz eingefunden. Ich hatte also genug Platz und Elvis konnte fast die ganze Zeit ohne Leine herumlaufen. Die Autobahn verläuft zwar direkt neben dem Zeltplatz, aber ein sicherer Zaun verhinderte, dass Elvis dort hinlaufen konnte. Die Rennen waren übrigens super und ich finde, dass ich ein paar nette Fotos geschossen habe. Warum das Interesse an dieser spektakulären Rennserie in Deutschland allerdings so gering ist, verstehe ich nicht. Schreien hier doch ständig irgendwelche Pseudomotorsportfans nach "richtigen" Tourenwagen. Die junge Frau auf dem Foto ist übrigens Michela Cerruti, die sich auf das Qualifying mit ihrem Mercedes C63 AMG vorbereitet. Und nein, ich verstehe nicht, weshalb sie dabei so grimmig aus ihrer feuerfesten Unterwäsche schaut.
Am Samstagmorgen hatte es übrigens tatsächlich so sehr geregnet, dass ein freies Training der GT-Sprint abgebrochen wurde. Aber auch danach wurde das Wetter wieder prima. Am Sonntag, gleich nachdem die Siegerehrung der Superstars beendet war, bin ich nach Hause gefahren. 481 Kilometer, zwei Pinkelpausen und einem McDonalds-Besuch später kam ich um 23:40 Uhr zu Hause an.
Hinweis: die Fotos werden in einem neuen Fenster größer angezeigt, wenn sie angeklickt werden!
Matthias 14.06.2010, 17.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Cuxhaven - 1st Trip of the Year
Die Campingsaison 2010 ist eröffnet. Jedenfalls bei mir. Am Sonntag, den 14. März bin ich um 20:22 Uhr zu Hause losgefahren. Gekommen bin ich auf der BAB 27 bis zum Parkplatz "Harmonie", irgendwo zwischen Bremen und Bremerhaven. Genau zwei Stunden nach dem Losfahren habe ich den Motor des Hondas abgestellt.
In der Nacht war es kalt, es hat gefroren. Aber ein paar Minuten, nachdem ich die Heizung angeworfen hatte, war es angenehm warm im T@B. Um 8:24 Uhr am Montagmorgen, als ich den Motor wieder anließ, hatte ich schon gefrühstückt und war mit Elvis spazieren.
Auf dem Campingplatz "Wattenlöper" in Cuxhaven war ich der erste Gast der Saison. Der Platz ist in Duhnen nahe am Strand, das Waschhaus ist modern und sauber und das Personal ist nett. Diesen Platz würde ich immer wieder besuchen.
Den Nachmittag habe ich genutzt, um eine ehemalige Kollegin zu besuchen. Am Abend war ich zeitig im Bett und am Dienstag ging ich noch eine lange Runde am Strand spazieren. Am späten Vormittag machte ich mich dann schon wieder auf den Weg zurück nach Celle. Und bevor ich den T@B auf seinen Stellplatz gebracht habe, habe ich ihn noch einmal mit einem Hochdruckreiniger vom gröbsten Winterschmutz befreit.



Matthias 17.03.2010, 07.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zwei Tage Havelberg
Im T@B-Forum hatte ich gelesen, dass sich zwei T@Bs aus Niedersachsen in Havelberg über das Wochenende treffen würden. Ich gebe ja zu, dass mein Job in den letzten Wochen so anstrengend war, dass ich keine große Lust hatte, mich mit anderen Menschen zu unterhalten. Aber immerhin hatte ich so einen Grund, meinen inneren Schweinehund davon zu überzeugen, dass ich mal wieder raus an die frische Luft müsse.
Am Freitag also wurde der T@B bei meinen Ex-Schwiegereltern aus dem Garten gezogen. Um 20:45 Uhr fuhr ich von zu Hause aus los nach Braunschweig, um S. einzuladen. Am Abend kamen wir dann noch bis zur Autobahnraststätte in Magdeburg. Dort übernachteten wird, bevor es am Samstag recht früh weiter zum Campingplatz "Campinginsel" ging.

Ein kleiner, angenehmer Platz. Die Wasch- und Toilettenhäuschen sind sauber und gut ausgestattet. Einzig die Wasserhähne nerven, weil man ständig drücken muss, um Wasser zu bekommen. Für zwei Personen, den T@B, ein Auto, Strom und Elvis haben wir 21 Euro für die Nacht bei der netten Dame in der Rezeption bezahlt. Das ist kein Schnäppchen, aber eben auch nicht teuer. Das Umland ist reichlich platt. Aber die Havel reißt das wieder raus.
Am Sonntagmittag um 12:50 Uhr mussten wir dann leider schon wieder abfahren. Schade, denn bei dem tollen Wetter hätte ich es noch ein paar Tage länger ausgehalten.
Auf dem A2 wurden wir kurz vor der Grenze nach Niedersachsen von einem dänischen T@B - der Fahrer hupte begeistert - überholt. Leider konnte ich mir nicht merken, was er für ein Zugfahrzeug hatte. Auf jeden Fall konnten die Dänen reichlich schnell fahren.

Matthias 16.08.2009, 22.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Wochenende in Schierke im Harz

Wie so oft
fuhr ich viel später los, als ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.
Erst um 18:55 Uhr drehten sich die Räder des T@Bs, um nach Schierke auf den
Campingplatz Harz-Camping zu kommen. Die 134 Kilometer hatte ich um
21:20 Uhr geschafft. Ich stand in der Rezeption des Platzes. Der
Campingplatz ist recht klein. Noch kleiner sind die Stellplätze, auf
denen man auf grobem Schotter steht. Satellitenempfang gibt es nur auf
einer Seite des Platzes. Aber wer kommt schon in den Harz, um vor der
Glotze zu sitzen? Dafür aber hat man eine geniale Aussicht auf den
Brocken und ausgesprochen nette Campingplatzbesitzer.

Am Samstag bin
ich zum Bahnhof in Schierke gelaufen, um mir die Brockenbahn anzusehen.
Mitfahren wollte ich nicht. Ich war schon mehrmals in meinem Leben auf
dem Brocken und habe gelernt, dass dort oben
nicht viel ist. Außerdem hätte ich auch gar nicht mitfahren können.
Andere Menschen hatten ebenfalls den Wetterbericht gelesen und daher
gewusst, dass das Wetter prima werden würde. Es war unglaublich voll im
Harz. Also ging ich am Bahndamm entlang, fotografierte noch zwei
vorbeifahrende Dampflokomotiven und sah mir den Schierker Kuhball an.
Als ich am Sonntag Mittag in Torfhaus ankam, war es genauso schlimm /
voll wie im Winter, wenn die
Eltern ihre Kinder zum Rodeln den Abhang hinunterstoßen. Da ich mir
diese Menschenmenge nicht antun wollte, fuhr ich nach Bad Lauterberg.
Aber auch dort erwischte es mich völlig unterwartet. In der Stadt war
das Herbst-Happening, ein verkaufsoffener Sonntag. Also schnelle ein
paar Kilometer zurück an die Odertalsperre. Endlich Ruhe.Ein paar
Stunden später steckte mir die Wanderung in den Knochen. Am Abend saß
ich in Wernigerode im Casa Mia& und ließ mir die Pizza schmecken.

Am Montag Morgen musste ich leider schon wieder zurück nach Celle. Und so rollten
die Räder des T@Bs um 10:15 Uhr schon wieder. Die Rückfahrt war acht
Kilometer länger. Ab und zu sollte man einen Blick auf das
Navigationsgerät werfen, wenn man schon nicht darauf achtet, was auf
den Schildern steht. Um 12:25 Uhr stand der T@B vor dem Haus in dem ich
wohne.



Matthias 29.09.2008, 13.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
WTCC 2008 - Oschersleben
Mein bisher fünfter Besuch mit dem T@B in Oschersleben. Und wieder war ich nicht allein, wieder hat mich Sandra begleitet.

Ich
kam hier in Celle erst spät los, weil ich am Freitag noch lange
arbeiten musste und zu Hause viel zu viel zu erledigen hatte. Erst um
18:55 Uhr konnte ich mich mit dem an den CR-V angehängten T@B am 29.8.
auf den Weg Richtung Osten machen. Beim zweiten Mal ist alles
einfacher. Sandra hatte diesmal nicht so viel Zeug wie beim ersten Mal
mit. Vielleicht bilde ich mir das aber auch ein. Als wir um kurz nach
22 Uhr auf dem Platz an der Rennstrecke ankamen, waren die Mädchen, die
dort am Eingang stehen um zu kassieren, schon nach Hause gegangen.
Auf das Sonnendach hatte ich diesmal verzichtet. Also wurden nur schnell der Tisch, die Stühle und der Grill vor den T@B gestellt.
Am
Samstag Morgen klopfte es um 8 Uhr an unserer Tür. Das Mädchen war zum
Kassieren gekommen. Ich wollte schon immer einmal nackt einen
Campingplatz bezahlen. Zum Glück ist das an der Rennstrecke nicht mit
dem Ausfüllen von Formularen verbunden.

Ich
finde Tourenwagenrennen erheblich spannender als die GT-Rennen. Dort
wird zwar nicht so schnell gefahren und die Autos sind erheblich
leiser, aber es sind Sprintrennen und in kurzer Zeit tut sich auf der
Rennstrecke viel mehr. Sandra fehlte trotzdem der Krach, den die
Motoren der GT-Fahrzeuge machen. Das "Pöff-Poff-Knatter-Knatter" eben.
Am
Samstag Abend wollten wir eingentlich nur für einen Spaziergang mit dem
Hund raus. Als wir durch die Magdeburger Börde fuhren, sahen wir einen
Berg am Horizont. Gesehen, gedacht und auf den Weg gemacht. Durch die
Berge zu laufen ist ja eh viel schöner als im Flachland herumzuirren.
Aber wie bitte schön soll man als ahnungsloser Wessi wissen, dass der
Berg, den wir sahen, nicht irgendein Berg, sondern der Brocken ist? Und
so fanden wir uns eine knappe Stunder später in "Drei Annen" wieder.
Nach
den Rennen am Sonntag sind wir nicht gleich nach Hause gefahren,
sondern haben noch lange vor dem T@B gesessen und Kaffee getrunken. Das
Wetter war einfach zu schön (ich hatte mittlerweile einen fiesen
Sonnenbrand im Gesicht) um das Wochenende einfach so zu beenden. Um
20:50 Uhr stand der T@B wieder bei den Schweigereltern im Garten.
Hier ein kleines Video zum Rennen in Oschersleben:
Matthias 31.08.2008, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
FIA-GT 2008 - Oschersleben
Schon
wieder einmal unterwegs nach Osersleben. Doch diesmal ist alles anders,
denn ich fahre nicht allein. Am Freitag, den 4. Juli 2008 hänge ich um
17:00 Uhr meinen T@B an den CR-V und fahre erst einmal nach
Braunschweig, um Sandra abzuholen. Da ich in der Stadt nicht parken
kann, rufe ich sie ein paar Kilometer bevor ich ankomme an und sage
ihr, dass sie sich schon einmal an die Straße stellen und auf mich
warten soll. "Frauen" ist mein erster Gedanken, als ich sie sehe. Wir
werden gerade einmal 2 Tage bleiben und sie hat so viel Gepäck mit, als
würde sie nie wieder zurück kommen wollen. Also Warnblinkanlage
einschalten und mitten auf der Straße anhalten, um ihr Zeug zu
verpacken. Um 18:03 Uhr geht es weiter nach Oschersleben, um 20:15 Uhr
kommen wir an.

Während
Sandra mit Elvis spazieren geht, baue ich das Sonnendach auf, stelle
den Tisch und die Stühle vor den T@B und feuere den Grill an.
Zu
zweit ist es eng im T@B. Zumal der Hund ja auch noch ein großes Stück
Platz im Bett für sich in Anspruch nimmt. Dass Sandra so herrlich
unkompliziert ist, ist angenehm. Nur einmal verlor sie beinahe die
Fassung.
Am
Samstag Abend wollten wir noch eine Runde mit Elvis drehen. Wir saßen
noch draußen, Elvis lag "vorsichtshalber " schon im Wohnwagen, weil er
Angst vor dem Feuerwerk hatte, dass einige andere Motorsportfreunde und
ich abgebrannt hatten. Ich öffnete die Tür des Wohnwagens und rief den
Hund. Kaum waren wir 20 Meter vom T@B entfernt, flog hinter uns eine
Rakete in den Himmel. Elvis spurtete los, vorbei an der Feuerwehr, die
am Platzeingang steht, runter vom Platz und weg. Wir gingen ein Stück
hinter Elvis her, riefen ihn. Aber der Hund war verschwunden. Während
Sandra beinahe in Panik ausbrach, auf einer Wiese stand und
"Eeeelllllviiissss" brüllte, hole ich den Honda. Zum ersten Mal war ich
wirklich froh darüber, einen Wagen zu haben, mit dem ich problemlos
über Wiesen fahren kann. Sandra stieg ein und ich drehte auf den Wiesen
mit eingeschaltetem Fernlicht große Kreise. Irgendwo muss der Hund ja
sein. Erst nach einer kleinen Ewigkeit hörte ich ihn bellen. Elvis war
zurück auf die Straße gerannt - mittlerweile ungefähr zwei Kilometer
vom Platz entfernt - und hatte Autos angehalten. Er stand vor den Autos
- deren Insassen wahrscheinlich reichlich verdutzt aus der Wäsche
geschaut hatten - und bellte. Als er mein Auto hörte, rannte er auf uns
zu, sprang in die offene Fahrertür und kletterte reichlich außer Atem
auf den Rücksitz.

Ich habe einen tollen Hund.
Die Rennen -
das war ja der eigentliche Grund, weshalb wir nach Oschersleben
gefahren sind - waren klasse. GT-Rennen dauern lange. Aber das Brüllen
der Motoren ist beeindruckend. Am Sonntag Nachmittag ging es dann um
16:40 Uhr wieder zurück nach Hause. Erst nach Braunschweig, um Sandra
abzusetzen, dann zu meinen Schwiegereltern, um den T@B bei ihnen in den
Garten zu stellen. Um 18:50 Uhr war alles vorbei.

Matthias 07.07.2008, 13.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Sturm in Cuxhaven
Als ich mich
am Samstag - 21. Juni - um 14:18 Uhr auf den Weg nach Cuxhaven machte,
war das Wetter wunderschön. 226 Kilometer fuhr ich über Landstraßen und
Autobahnen, hielt einmal unplanmäßig an, um die Dachluke meines T@Bs zu
schließen. Endlich hatte mich dieses Problem auch erwischt. Viele
T@B-Besitzerinnen und -Besitzer klagen darüber, dass die Dachluke
während der Fahrt verschwindet. Ich hatte Glück im Unglück, denn ich
sah im Spiegel, dass sie offen stand. Also schnell auf die Bremse und
in Schleichfahrt - ca. 60 km/h - zur nächsten Ausfahrt. Nachdem die
Luke wieder geschlossen war und ich ein paar Brötchen gegessen hatte,
ging es weiter zum Campingplatz Finck
in Sahlenburg. Der Platz war reichlich voll, die Stellplätze sehr
beengt. Dafür aber war die Aussicht mies und das schöne Wetter
verabschiedete sich rasch. Statt Sonnenschein hatte ich nun Regen und
Sturm.

Am
Montag kaufte ich mir bei "real" einen neuen DVD-Player für den T@B.
Das Tolle daran ist, dass gleich ein DVB-T-Tuner integriert ist. Ich
muss also nicht immer gleich die Sat-Schüssel aufbauen und stundenlang
ausrichten.

Die
Spaziergänge im Wald waren nett. Der Strand gefiel mir nicht
sonderlich. Und Cuxhaven kann ich auch nicht viel abgewinnen.
Eigentlich war ich froh, als ich am Mittwoch Vormittag um 11:15 Uhr
meinen T@B an den CR-V hängte und mich auf den Heimweg machte. Fies
war, dass ich einen Personalausweis in der Rezeption des Campingplatzes
vergessen hatte. Noch fieser war, dass das Wetter wieder schön wurde,
als ich auf der Autobahn Richtung Süden war.

Matthias 26.06.2008, 13.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL
T@B-Treffen 2008 - Hosenfeld
Das Highlight des Jahres war sicherlich das T@B-Treffen 2008 auf dem Campingplatz Bergwinkel
in Hosenfeld bei Fulda. Am 8. Mai bin ich um 12:45 Uhr in Celle
losgefahren. 318 musste der Honda den T@B ziehen. Dann stand ich um
17:15 Uhr auf dem Platz - als zweiter Teilnehmer. Nur die netten
Menschen aus Berlin waren vor mir dort. Wie machen die das nur?
Fast 30 T@Bs, viele nette Menschen, Tage voller Sonnenschein, Abende am Lagerfeuer, viel Bier, eine tolle Country Band,
interessante Informationen von Tabbert über den T@B und ganz viel Spaß.
Dass ein paar Mauerblümchen und ein paar Kängurus etwas zum Meckern
fanden, gehört wohl einfach dazu.
Am
Pfingstmontag verließ ich den Platz um 13:37 Uhr wieder, nachdem alles
aufgeräumt war (vielen Dank an die paar wenigen netten Menschen, die
geholfen hatten), ich bezahlt hatte und alles mehr oder weniger gut
über die Bühne gegangen war. Auf dem Heimweg fuhr ich drei Kilometer
weiter. Selbst schuld, wenn man sich an die offizielle Ausschilderung
hält. Um 17:55 kam ich in Celle kaputt, müde aber unendlich zufrieden
an. Und einen Sonnenbrand hatte ich auch.









Und hier eine kleine Videoimpression vom Lagerfeuer:
Matthias 14.05.2008, 13.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Seh'n wir uns nicht in dieser Welt, seh'n wir uns in Bielefeld
Am 24. April
fahre ich um 18:35 Uhr nach Bielefeld, um an einer Fortbildung
teilzunehmen. Das teure Hotel erspare ich meinem Arbeitgeben und mir.
Deshalb hängt mein T@B am Honda. Als ich um 20:55 Uhr, nach 162
gefahrenen Kilometern, am Camping Park Meyer zu Bentrup
ankomme, ist es draußen bereits dunkel. Toll an diesem Platz ist, dass
man einen komischen Schlüssel bekommt, mit dem man nicht nur die
Schranke öffnen, sondern auch die Türen der Wasch- und Toilettenräume
öffenen und das Duschen bezahlen kann.

Von Bielefeld
selber habe ich leider nicht viel gesehen. Freitag und Samstag hatte
ich ja in der Fortbildung gesessen. Und am Sonntag habe ich
ausgeschlafen und war lange mit meinem Hund spazieren. Nachdem ich mir
am Nachmittag das Formel 1-Rennen in Barcelona im Fernsehen angeschaut
hatte, machte ich mich um 16:30 Uhr wieder auf den Heimweg. Diesmal
fuhr ich eine andere Strecke. Es waren 175 Kilometer. Und nein, es ging
nicht schneller. Um 18:55 Uhr war ich wieder zu Hause.

Matthias 29.04.2008, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL























