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Tag: Deutschland

Be-Bee-Pride-Tour 2011

Ich hatte am Mittwoch (14. Dezember 2011) noch lange und intensiv überlegt, ob ich mich wirklich auf den Weg nach Wildflecken in der Röhn machen sollte. Im Wetterbericht wurde ständig von dem Sturmtief "Joachim" gesprochen und es war nicht abzusehen, wie sich das Wetter entwickeln würde. Erst am frühen Nachmittag war ich mir dann sicher, dass ich fahren würde. Um 17:45 Uhr rollten dann 6 Räder Richtung des Campingplatz "Kreuzberg". Gekommen bin ich an diesem Tag aber nur bis zur Raststätte "Großenmoor". Eigentlich wollte ich den Tag schon früher beenden, aber in Deutschland ist es alles andere als leicht, an Autobahnen einen Platz zum Übernachten zu finden.

Am Donnerstag hatte ich es nicht mehr weit und war, nachdem ich allerdings auch erst um 9:20 Uhr losgefahren war, um ungefähr 11:00 Uhr auf dem Campingplatz. Die Stellplätze sind klein und matschig. Außerdem macht der gesamte Platz keinen guten Eindruck. Nein, ich erwarte Mitte Dezember keine Wunder. Aber allein schon die sanitären Anlagen können Nicht- oder Erst-Camper durchaus abschrecken. Aber ich bin ja zum Glück unerschrocken.

Am Nachmittag bekam ich Besuch aus Bad Brückenau - der Grund, weshalb ich mich überhaupt auf die Socken gemacht hatte. Eine kleine Wanderung auf der Wasserkuppe und ein paar Stunden im T@B standen auf dem Programm. Abends lag ich recht früh im Bett und schlief - wie fast immer - wie ein Baby. Als ich am Freitag Morgen aufwachte, bekam ich erst einmal einen nassen Hintern. Denn ich hatte, was ja durchaus sinnvoll ist, wenn die Heizung läuft, die Dachluke ein wenig geöffnet gehabt. Und durch sie tropfte fröhlich Wasser in mein Bett. Als ich das Rollo des Seitenfensters öffnete, wusste ich auch sofort, weshalb das so war. In der Nacht hatte es geschneit. Joachim - das Sturmtief - wehte den Schnee in die Luke und dort schmolz er. Irgendwie alles logisch, aber durchaus lästig.

Am Nachmittag war ich in Bad Brückenau. Dort regnete es - in solch einem Fall bevorzuge ich übrigens durchaus Schnee. Die zweite Nacht auf dem Campingplatz brachte wieder ein wenig Schnee. Um 10:15 Uhr war der T@B am Samstag wieder am CR-V angehängt und es ging  zurück nach Hause. Um 14:45 Uhr hatte ich die 339 Kilometer hinter mir.

Was ist mir auf der Be-Bee-Pride-Tour sonst noch aufgefallen? Ich brauche unbedingt wieder einen DVB-T-Tuner, nachdem ich mich in Italien von meinem in den DVD-Player integrierten getrennt hatte. Außerdem knackt es irgendwo am Heck des Autos, evtl. aber auch an der Deichsel des T@B recht unangenehm. Außerdem ist mein rechter Reifen am T@B außen extrem abgefahren. All diesen Problemen werde ich mich aber erst im nächsten Jahr stellen.

Und wer HIER klickt, bekommt auch die Fotos der Tour zu sehen!

Matthias 17.12.2011, 18.09 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

WTCC in Oschersleben

15 Kilometer Stau auf der BAB 2 bei Braunschweig, dann noch eine gesperrte Autobahnabfahrt, die mich  zwang, irgendwo durch die Wildschweingegend zu fahren. Trotzdem kam der T@B am Freitag, 29. Juli, am frühen Abend auf dem Zeltplatz der Motorsportarena Oschersleben an.


Immerhin war am Freitag Abend das Wetter noch so, dass man Grillen konnte. Obwohl es in der Magdeburger Börde schon gut stürmisch war. In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es Regen, am Samstag Morgen regnete es noch immer. Erst am Vormittag wurde es einigermaßen erträglich. Wenn auch die 16°C nicht gerade berauschend waren. Gefühl war es nämlich durch den fiesen Wind viel kälter. Immerhin hatte ich es nach dem Duschen geschafft, die Bremsleuchten meines Hondas auszuwechseln. Da mir am Abend dann nicht mehr danach war, noch einmal vor dem Grill zu sitzen, gab es das Abendessen im "Pizza Haus" in Oschersleben - gar nicht schlecht der Laden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es dann wieder. Am Sonntag Vormittag dann auch. Beim ersten Rennen der WTCC (World Touring Car Championship) flitzen die Renner also mit Regenreifen über die nasse Strecke. Prima waren die ungarischen Fans, die wegen Norbert Michelisz angereist waren - sie verbreiteten richtig Stimmung auf der Tribüne.


Wirklich gut war dann aber das zweite Rennen am Nachmittag. Franz Engstler raste mit seinem BMW 320 TC zum Sieg.


Am frühen Abend rollte der T@B dann wieder nach Hause. Natürlich über eine viel zu volle BAB 2 - was genau machen die da eigentlich in Braunschweig mit der Autobahn? Muss das wirklich sein?


Matthias 01.08.2011, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karneval der Kulturen - Berlin

Ich muss nicht jedes Jahr zum Karneval der Kulturen in Berlin. Aber an diesem Pfingstwochenende, nach vielen Jahre, mal wieder dabei gewesen zu sein, war toll. In den letzten Jahren war ich ja ständig auf irgendwelchen T@B-Treffen und hatte keine Zeit, mich um den Karneval zu kümmern.



Los ging die Fahrt nicht wie ursprünglich geplant am Freitag, 10. Juni, sondern leider erst am Samstag Mittag. Manchmal fordern mich der Beruf und andere ungünstige Dinge leider mehr, als ich mir das wünsche. Egal, denn meine Reise ging diesmal über Hannover, dann nach Braunschweig und dann im Schlussspurt bei strömendem Regen nach Berlin-Gatow auf den DCC-Platz. Wie gut, dass ich mir einen Stellplatz reserviert hatte. Denn über Pfingsten war es voll auf dem Campingplatz. Trotzdem waren die Sanitärräume - jedenfalls bei den Männern - sauber.


Obligatorisch - eigentlich nicht wegzudenken - war das Abendessen im La Batea in der Krummen Straße. Hach, im Sommer ist's toll. Man sitzt auf der Straße, sieht jede Menge Menschen und kann mehr als lecker essen.


Am Sonntag ging es dann nach Kreuzberg zum Karneval. Wie gut, dass schon an den Stadtgrenzen Schilder standen, auf denen stand, dass man unbedingt mit S- und U-Bahnen anreisen möge. Viele Menschen hatten sich daran gehalten und ich konnte einen tollen Parkplatz in der Bülowstraße finden und hatte es nur noch wenige Meter zu Fuß bis zum Ort des Geschehens.



Während ich in der Menge stand und auf den Umzug wartete, ging mir durchaus durch den Kopf, wie es bei meinem ersten Besuch 1997 war. Es war damals anders. Nicht so viele Menschen, spontaner, fröhlicher, spannender. Trotzdem war es auch in diesem Jahr sehenswert.



Leider habe ich die Aussage mancher Gruppen nicht wirklich verstanden. Aber egal. Manchmal reicht es eben, bei schönstem Wetter an der Straße zu stehen und sich von Kostümen, Musik und Flair begeistern zu lassen. Nach etwas mehr als 2 1/2 Stunden war alles vorbei und ich fuhr zurück zum Campingplatz. Elvis musste im T@B warten und durfte dann einen langen Spaziergang am Wannsee machen. Danach war ich kaputt und fiel abends müde ins Bett.


Am Sonntag Morgen leerte sich der Campingplatz. Auch wir mussten los. Unser Frühstück war ein Mittagessen in Spandau bei KFC. Danach ging es auf einer gut zu befahrenden A2 Richtung Heimat. Natürlich nicht ohne Pause im Grünen. Kurz hinter Mageburg verließen wir die A2 und fuhren in die Felder.


Für die Menschen gab es Kaffee, für Elvis Spaß beim Mäuse suchen.



Insgesamt bin ich an diesem Wochenende 726 Kilometer gefahren. 636 davon mit dem T@B am Haken.

Matthias 13.06.2011, 19.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Berlin - The Morning After

Es war am 14. Januar 2011, früher Abend, als es mit dem T@B los ging. Dabei hatte ich ihn schon seit dem Vormittag an meinem Auto hängen. Erst fuhr ich nach Braunschweig, dann bis zum Autobahnrastplatz Buckautal. Obwohl auf dem Kalender "Januar" steht, war die Heizung über Nacht nicht an.


Am nächsten Morgen dann ein wunderschöner Sonnenaufgang.



Zum Glück habe ich ein paar Jahre in Berlin gelebt. Somit waren die "Schleichwege", die uns zum Campingplatz in Berlin-Gatow gebracht haben, keine besondere Herausforderung.


Berlin ist eine Reise wert. Egal, wie oft man dort gewesen ist. Am Samstag Vormittag stand Shopping auf dem Programm. Und zwar in dem Laden, in dem man, wenn man ihn betritt, ein lautes "ohhh", "ahhh" oder "wow" von sich gibt. Danach ging es in die Ausstellung "The Morning After" von David Drebin. Anschließend der obligatorische Grillteller im "LaBatea". Der Abend war dann relativ ruhig. Am Sonntag dann noch ein leckeres Frühstück im "Barfly" in Spandau und dann auch schon wieder zurück nach Westdeutschland.


Die Autobahn haben wir kurz hinter Brandenburg verlassen und uns ein Stück über Land- und Bundesstraßen Richtung Westen treiben lassen.



Obwohl das Wetter wirklich schön war, hatten die letzten Tage ihre Spuren hinterlassen. Der Eingangsbereich meines T@Bs sieht jetzt reichlich mitgenommen aus. Demnächst ist also eine größere Putzaktion angesagt.



Zu Hause waren wir um 18:00 Uhr.


Matthias 16.01.2011, 20.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Race Of Champions - Düsseldorf 2010

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Geplant hatte ich, meine letzte Fahrt 2010 am Freitag, 26. November zu beginnen. Aber als ich am Nachmittag nach der Arbeit nach Hause kam, sah ich schnell ein, dass es nur unnötiger Stress wäre, jetzt noch den T@B zum Rollen  zu bringen. Also ging es erst am Samstag, nachdem ich zwei neue Winterreifen auf den CR-V aufgezogen hatte, los. Immerhin schon um 10:55 Uhr in der Frühe. Und es ging besser als erwartet. Die Straßen waren frei, das Wetter war prima und die Reiselust groß.


Um 16:00 Uhr bin ich auf dem Campingplatz "Waldcamping Glüder" in Solingen angekommen. Ein von Dauercampern geprägter Platz. Aber um diese Jahreszeit waren die meisten von ihnen zu Hause. Endlich mal ein deutscher Platz, auf dem das Duschen im Preis inbegriffen ist. Sehr angenehm. Außerdem ist er sehr schön gelegen. Viel Wald umgibt den Platz und für Hunde wie Elvis ist es dort paradisisch.


Aber ich bin ja nicht wegen der Gegend, sondern wegen des "Race Of Champions" dort hingefahren. Am Sonntag Mittag, nachdem ich einen langen Spaziergang durch die winterliche Gegend gemacht hatte, bin ich nach Düsseldorf in die Esprit-Arena gefahren.  Ob ich das Race Of Champions noch einmal in meinem Leben sehen muss, weiß ich nicht. Wirklich spannend ist es nicht und "richtiger" Motorsport gefällt mir besser. Außerdem musste ich 79 Euro für meine Eintrittskarte bezahlen. Kein Schnäppchen. Aber wer weiß schon, ob und wenn ja wann diese Veranstaltung noch einmal in erreichbarer Nähe für mich ist. Dafür aber hatte ich einen tollen Platz, von dem aus ich alles sehen klasse sehen konnte. Jetzt also kann ich der Welt sagen, dass ich Fotos von Michael Schumacher und dem aktuellen F1-Weltmeister Sebastian Vettel gemacht habe. Wirklich irre allerdings fand ich "Terry Grant". Was er mit seinem selbstgebauten Hotrod angestellt hat, hatte ich bisher in meinem Leben noch nicht zu sehen bekommen.


Um kurz nach 16:00 Uhr hatte ich mich wieder auf den Weg zurück zum T@B gemacht. Noch eine Nacht, dann ging es am Montag um 9:45 Uhr wieder nach Celle. Wieder waren die Straßen frei, diesmal allerdings schneite es und der T@B sah nicht mehr aus, als käme er aus der Eiskammern, sondern er war nur noch schwarz vor Dreck. Und so habe ich ihn  in Celle noch schnell abgespritzt, bevor er sein Winterquartier bezogen hatte.

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Matthias 29.11.2010, 17.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dracula-Tour 2010




Zum ersten Mal seit einer kleinen Ewigkeit habe ich mich auf eine Tour wirklich vorbereitet. Ich hatte einen Reiseführer im Gepäck, bin beim ADAC gewesen, um mir Informationsmaterial zu holen und hatte mir bereits im Vorfeld Campingplätze ausgesucht. Sogar ein Reserverad für den T@B habe ich gekauft und zwei Ersatzräder für den Honda hatte ich im bzw. am CR-V. Die Hinweise des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland über Reisen nach Rumänien hatten mich leicht verunsichert. Die Straßen wären angeblich unglaublich schlecht, man solle auf jeden Fall vermeiden, im Dunkeln zu fahren und im Wald würde man von Bären belagert werden.


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Matthias 06.09.2010, 12.16 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fotoalbum der Kultur-Tour 2010

Hier ist nun endlich mein komplettes Fotoalbum der Kultur-Tour 2010:


Matthias 06.07.2010, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kultur-Tour 2010



Am 3. Juni um 15:45 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht, nachdem ich bei mir um die Ecke noch schnell bei Lidl die wichtigsten Lebensmittel eingekauft hatte. Kaum war ich auf der Autobahn A37 angekommen, geriet die Fahrt auch schon ins Stocken. Die Auffahrt auf die A7 Richtung am Autobahnkreuz Kirchhorst war gesperrt und ich blieb bis zum Autobahndreieck Hannover Süd auf der A37. Dumm nur, dass ich dort erst einmal 8 Kilometer Stau hatte. Dann aber ging es zügig weiter. In Göttingen verließ ich die AB 7, fuhr in aller Ruhe durch die Stadt und dann weiter nach Bornhagen, um meine erste Pause einzulegen. Elvis rannte durch die Felder und fing Mäuse, ich trank eine Tasse Kaffee. Als ich mich nach einer halben Stunde wieder auf den Weg machte, hatte ich allerdings keine große Lust mehr, weit zu fahren. Um 22:00 Uhr war der Tag für mich dann auch beendet. Ich stand an einem ruhigen Fleck und ging schlafen (9° 59' 43'' E, 51° 0' 2'' N). Einzig die Kupplung des CR-V hatte zu leiden gehabt, da ich 50 Meter rückwärts einen Hügel hochgefahren war . Sie dankte es mir, indem sie fies stank und dieses Experiment auch noch nach ein paar Tagen im Auto zu riechen war.


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Am nächsten Morgen hat mich die Sonne um 6:20 Uhr geweckt. Schnell eine Tasse Kaffee, dann Morgentoilette, anschließend eine große Runde mit Elvis durch die wunderschöne Gegend. Um 7:50 Uhr warf ich den Motor des Honda an und kam nach 249 Kilometern auf dem Campingplatz "Insel" in Bamberg / Bug um 11:45 Uhr an. Von dem Platz hatte ich etwas mehr erwartet. Vielleicht aber hatte ich auch nur Pech gehabt. Zu dem langen Wochenende in Bayern kam geniales Sommerwetter. Entsprechend voll war es dort und solche Ruhe wie in der Nach davor bekommt man nur selten. Aber ich wollte ja eh nur zwei Nächte dort bleiben, um mir im E.T.A. Hoffmann-Theater "Spiel's nochmal, Sam" anzuschauen.


In Bamberg musste ich mir übrigens am Samstag Nachmittag noch schnell zwei kurze Hosen kaufen. Auf solch eine Hitze war ich nicht vorbereitet und die einzige kurze Hose, die ich eingepackt hatte, hatte ich bereits am ersten Nachmittag eingesaut. Abgesehen davon hätte ich meinen Plan, nach Bamberg zu fahren, beinahe ganz über den Haufen geworfen, als ich im Radio hörte, dass die NPD ihren Bundesparteitag in der Stadt abhalten würde. Erst als ich von den Protesten der Politik und der Bürgerinnen und Bürger hörte, beschloss ich, mein ursprüngliches Ziel doch anzufahren.


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Am Sonntag, den 6. Juni 2010, habe ich den Platz in Bamberg verlassen, nachdem ich 32,80 Euro für zwei Nächte bezahlt hatte. Noch allerdings wusste ich gar nicht, wohin ich fahren könnte. Deshalb besuchte ich erst einmal das Grab meiner Großtante in Bad Windsheim. Dort fiel dann auch der Entschluss, für ein paar Tage ins Allgäu zu fahren. Es war noch früher Nachmittag und ich hatte jede Menge Zeit, wollte ich doch auf keinen Fall schon an diesem Tag auf einem Campingplatz ankommen. Also fuhr ich fast die gesamte Strecke neben der Autobahn, machte eine lange Pause in der Nähe von Ellwangen, eine weiter südlich von Memmingen. Dann allerdings fuhr ich wieder auf die A7, um die Nacht auf dem Rastplatz "Allgäuer Tor" zu verbringen. Nicht nur die Berge, sondern auch dunkle Wolken waren zu sehen. Endlich kam etwas Abkühlung. Heute bin ich 324 Kilometer gefahren.


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Um 8:30 Uhr habe ich den Rastplatz verlassen und bin zum Campingplatz "Alpsee Camping" in Immenstadt / Bühl gefahren. Als ich dort um 9:40 Uhr, es waren nur noch 45 Kilometer zu fahren, ankam, hatte es bei 16° C geregnet. Aber schon am Nachmittag verschwanden die Wolken und es wurde wieder heiß. Der Platz besticht vor allem durch ein unglaublich nettes Personal. Und durche in super modernes Waschhaus, das kaum Wünsche offen lässt. Jedenfalls dann, wenn einem solche Einrichtungen wichtig sind. Einzig dass es keine "Stopp"-Taste an den Wasserhähnen gibt, hat mich ein wenig genervt. Habe ich doch so mehr Wasser verplemert, als nötig war. Was dem Platz noch fehlt, ist ein wenig Schatten. Ein paar Bäume wären durchaus zu empfehlen. Aber das alles schmälert meinen Eindruck nur geringfügig. Wie bereits geschrieben, sind die Menschen dort klasse, der Alpsee ist toll und es ist der letzte Platz, den man anfahren kann, wenn man nicht nur merkwürdige Touristen sehen möchte, die jeden Berg bestaunen, als wäre es der erste auf diesem Planeten und die der Meinung sind, jede noch so dämliche Tradition toll finden zu müssen, weil sie jetzt ja in den Alpen wären. Ich habe die Tage in Immenstadt genutzt, um etwas an meinem T@B zu bauen, ich war in Österreich und habe mir im "Testgeschäft" von Trigema einen tollen Pulli gekauft. Und natürlich bin ich ein wenig durch die Berge gewandert und habe mir dabei einen ordentlichen Sonnenbrand auf den Schultern geholt.


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Ich muss gestehen, dass es mir schwer fiel, am 10. Juni wieder aufzubrechen. Immerhin habe ich mich wirklich gerne mit R. und ihrer Mutter unterhalten. Aber mein finanzielles Budget gab keine weitere Nacht auf dem Platz mehr her. Um Punkt 12 Uhr rollten also die Räder des T@Bs wieder. In aller Ruhe fuhr ich an den Bodensee, obwohl der nun so gar nicht auf meinem Weg zur Rennstrecke in Hockenheim lag. Aber ich dachte mir, dass ein kleiner Abstecher nicht schaden würde, wenn ich doch schon einmal so weit im Süden der Republik wäre. In Kressborn stellte ich mich auf einen Parkplatz für Wohnmobile und Wohnwagen (eigentlich war das ein Bolzplatz, auf dem ein Parkscheinautomat stand), bezahlte 1 Euro und durfte dort dann bis 15:50 Uhr stehen bleiben. Am See war es windig, vielleicht sogar stürmisch. Jedenfalls waren die Wellen höher, als ich es erwartet hatte. Ich beobachtete ein tollkühnes Mädchen, das sich furchtlos vom Bootsanleger in den See stürzte, ging ein wenig spazieren und kaufte mir eine Räucherfelche, die ich, nachdem ich wieder bei meinem T@B war, gegessen habe. Bereits eine knappe Stunde, nachdem ich in Kressborn losgefahren war, legte ich eine nächste Pause ein (9° 59' 33'' E, 47° 48' 14'' N) ein. Elvis war darauf versessen, einen der vielen Hasen, die über die Felder rasten, zu fangen. Ich ließ ihn laufen, wusste ich doch, dass die Langohren schneller waren als er. Und bald gab er seine Bemühungen auf, während ich im Schatten saß und einen Kaffee trank. Am frühen Abend, ich trödelte durch die Schwäbische Alb, fiel mir auf, dass vor noch gar nicht allzulanger Zeit Schilder "Einfahrt verboten - Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei" in dieser Gegend unglaublich billig gewesen sein mussten. Kaum ein Weg, an dem solch ein Schild nicht stand. Es war noch immer drückend heiß, ich war müde, hatte keine Lust mehr zu fahren und langsam zeigte sich, dass es schwierig werden würde, einen geeigneten Platz zum Schlafen zu finden. Ich war ein wenig stinkig, war die Gegend doch durchaus schön. Also ließ ich die Berge hinter mir und kam erst hier (8° 53' 14'' E, 48° 50' 40'' N) zum Stehen und Schlafen. Wobei es natürlich nicht ganz so einfach war. Kaum war ich eingeschlafen - hinter den Bergen waren schon Blitze zu sehen, fing es an zu stürmen, Elvis wurde unnötig nervös und weckte mich. Es fielen aber nur ein paar Tropfen vom Himmel, das Gewitter zog in eine andere Richtung und Elvis und ich schliefen wieder ein.


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In der Nacht habe ich schlecht geschlafen. Das Heck des T@Bs stand viel höher als der Bug und ich hatte ständig das Gefühl, auf dem Bett zu rutschen. Um 9:30 Uhr verließ ich meinen Schlafplatz, es begann zu regnen, auf der Autobahn war eine riesige Baustelle und ich fühlte mich zerknautscht. Dazu kam dann noch, dass mir das Navigationsgerät einen gänzlich anderen Weg zeigte als die Schilder am Straßenrand. Trotzdem kam ich nach 113 Kilometern an der Rennstrecke in Hockenheim an. Für zwei Nächte musste ich auf dem Campingplatz 35 Euro bezahlen. Nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür aber waren Strom und Duschen im Preis inbegriffen. Außer mir wolle kaum jemand das Rennen der Superstars sehen. Gerade einmal fünf Grüppchen hatten sich auf dem Campingplatz eingefunden. Ich hatte also genug Platz und Elvis konnte fast die ganze Zeit ohne Leine herumlaufen. Die Autobahn verläuft zwar direkt neben dem Zeltplatz, aber ein sicherer Zaun verhinderte, dass Elvis dort hinlaufen konnte. Die Rennen waren übrigens super und ich finde, dass ich ein paar nette Fotos geschossen habe. Warum das Interesse an dieser spektakulären Rennserie in Deutschland allerdings so gering ist, verstehe ich nicht. Schreien hier doch ständig irgendwelche Pseudomotorsportfans nach "richtigen" Tourenwagen. Die junge Frau auf dem Foto ist übrigens Michela Cerruti, die sich auf das Qualifying mit ihrem Mercedes C63 AMG vorbereitet. Und nein, ich verstehe nicht, weshalb sie dabei so grimmig aus ihrer feuerfesten Unterwäsche schaut.


Am Samstagmorgen hatte es übrigens tatsächlich so sehr geregnet, dass ein freies Training der GT-Sprint abgebrochen wurde. Aber auch danach wurde das Wetter wieder prima. Am Sonntag, gleich nachdem die Siegerehrung der Superstars beendet war, bin ich nach Hause gefahren. 481 Kilometer, zwei Pinkelpausen und einem McDonalds-Besuch später kam ich um 23:40 Uhr zu Hause an.


     


Hinweis: die Fotos werden in einem neuen Fenster größer angezeigt, wenn sie angeklickt werden!

Matthias 14.06.2010, 17.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Cuxhaven - 1st Trip of the Year

Die Campingsaison 2010 ist eröffnet. Jedenfalls bei mir. Am Sonntag, den 14. März bin ich um 20:22 Uhr zu Hause losgefahren. Gekommen bin ich auf der BAB 27 bis zum Parkplatz "Harmonie", irgendwo zwischen Bremen und Bremerhaven. Genau zwei Stunden nach dem Losfahren habe ich den Motor des Hondas abgestellt.

In der Nacht war es kalt, es hat gefroren. Aber ein paar Minuten, nachdem ich die Heizung angeworfen hatte, war es angenehm warm im T@B. Um 8:24 Uhr am Montagmorgen, als ich den Motor wieder anließ, hatte ich schon gefrühstückt und war mit Elvis spazieren.

Auf dem Campingplatz "Wattenlöper" in Cuxhaven war ich der erste Gast der Saison. Der Platz ist in Duhnen nahe am Strand, das Waschhaus ist modern und sauber und das Personal ist nett. Diesen Platz würde ich immer wieder besuchen.

Den Nachmittag habe ich genutzt, um eine ehemalige Kollegin zu besuchen. Am Abend war ich zeitig im Bett und am Dienstag ging ich noch eine lange Runde am Strand spazieren. Am späten Vormittag machte ich mich dann schon wieder auf den Weg zurück nach Celle. Und bevor ich den T@B auf seinen Stellplatz gebracht habe, habe ich ihn noch einmal mit einem Hochdruckreiniger vom gröbsten Winterschmutz befreit.







Matthias 17.03.2010, 07.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zwei Tage Havelberg

Im T@B-Forum hatte ich gelesen, dass sich zwei T@Bs aus Niedersachsen in Havelberg über das Wochenende treffen würden. Ich gebe ja zu, dass mein Job in den letzten Wochen so anstrengend war, dass ich keine große Lust hatte, mich mit anderen Menschen zu unterhalten. Aber immerhin hatte ich so einen Grund, meinen inneren Schweinehund davon zu überzeugen, dass ich mal wieder raus an die frische Luft müsse.


Am Freitag also wurde der T@B bei meinen Ex-Schwiegereltern aus dem Garten gezogen. Um 20:45 Uhr fuhr ich von zu Hause aus los nach Braunschweig, um S. einzuladen. Am Abend kamen wir dann noch bis zur Autobahnraststätte in Magdeburg. Dort übernachteten wird, bevor es am Samstag recht früh weiter zum Campingplatz "Campinginsel" ging.




Ein kleiner, angenehmer Platz. Die Wasch- und Toilettenhäuschen sind sauber und gut ausgestattet. Einzig die Wasserhähne nerven, weil man ständig drücken muss, um Wasser zu bekommen. Für zwei Personen, den T@B, ein Auto, Strom und Elvis haben wir 21 Euro für die Nacht bei der netten Dame in der Rezeption bezahlt. Das ist kein Schnäppchen, aber eben auch  nicht teuer. Das Umland ist reichlich platt. Aber die Havel reißt das wieder raus.


Am Sonntagmittag um 12:50 Uhr mussten wir dann leider schon wieder abfahren. Schade, denn bei dem tollen Wetter hätte ich es noch ein paar Tage länger ausgehalten.


Auf dem A2 wurden wir kurz vor der Grenze nach Niedersachsen von einem dänischen T@B - der Fahrer hupte begeistert - überholt. Leider konnte ich mir nicht merken, was er für ein Zugfahrzeug hatte. Auf jeden Fall konnten die Dänen reichlich schnell fahren.


Matthias 16.08.2009, 22.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL