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Tag: Fiat Punto

Ostertour 2007

Am 8. April, vier Tage, nachdem ich meinen T@B vom Händler geholt habe, beginne ich meine erste Tour. Abends um 20:30 Uhr verlasse ich Celle Richtung Westen. Nach 168 Kilometern und einem kleinen Erfolgserlebnis - ich habe meinen Punto über die A2 gejagt und dabei einen anderen Wohnwagen überholt, der von einer Ente (!!!) gezogen wurde - übernachtete ich auf dem Rastplatz Gütersloh.

Elvis und ich schlafen in dem T@B wie Babys. Am nächsten Morgen - es ist Ostermontag - stehen wir erst um halb neun auf. Nachdem ich im T@B gefrühstückt hatte und mit Elvis eine Runde durch den Wald lief, ging es um 9:40 Uhr weiter. 340 Kilometer musste ich fahren, um mein Ziel, den Campingplatz Burgen, zu erreichen. Um dem Punto die Arbeit etwas zu erleichtern, immerhin hat er nur 60 PS, tankte ich bei Aral das teure Ultimate. Benzin zum Vergessen. Eine Leistungssteigerung hatte ich nicht bemerkt. Dafür aber hatte ich das Gefühl, dass der Fiat von diesem Benzin mehr trinkt als vom normalen Super.

Auf dem Campingplatz fiel ich auf wie ein bunter Hund. Ein kleiner süßer Wohnwagen mit einem kleinen süßen Auto davor, ein Hund, ein alleinreisender Mann und die Anreise an einem Tag, an dem andere Menschen wieder nach Hause fahren.

Ich stand direkt an der Mosel und muss sagen, dass ich mir diesen Fluss nicht so breit vorgestellt hatte. Die Aussicht auf die Mosel und die dahinter liegenden Berge war toll. Die viel befahrenen Straßen an beiden Seiten des Flusses und die Bahnlinie störten allerdings.

Am 12. April verließ ich den Platz und fuhr nach Lindenfels / Schlierbach im Odenwald. Auf dem Weg beschloss ich, mir die Loreley anzuschauen. Viel zu sehen gab es nicht. Aber mit dem Punto und dem T@B eine 16 prozentige Steigung hinaufzufahren, ist schon ein Abenteuer. Es lebe der 1. Gang.

Ich hatte mir die Reiseroute vor beginn der Tour ausgedruckt. Und tatsächlich, die Beschreibung stimmte. Trotzdem kam ich mir zwischendurch reichlich verloren vor. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein Routenplaner solche Wege aussuchen könnte. Der Campingplatz Schlierbach / Lindenfels ist klasse. Dumm nur, wenn man in der Mittagspause ankommt und über eine Stunde darauf wartet, auf den Platz gelassen zu werden. Lindenfels hatte ich mir nicht ausgesucht, weil ich unbedingt in den Odenwald wollte. Ich musste in Ludwigshafen für ein paar Stunden arbeiten. Außerdem wollte ich mir Heidelberg ansehen. Am 14. April verließ ich den Campingplatz wieder, fuhr nach Schifferstadt, holte einen jungen Menschen ab, brachte diesen Menschen nach Ruhla in Thüringen und fuhr dann zurück nach Celle. Nach 12 Stunden und 660 Kilometern kam ich glücklich, zufrienden und kaputt von meiner ersten T@B-Tour zurück.




Matthias 14.04.2007, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich hole meinen T@B vom Händler ab

Um kurz nach halb zwei ist es soweit. Mein T@B steht am Punto angehängt auf dem Parkplatz von Wohnwagen Stumpf. Ich hatte vorher extra noch schnell die Sommerreifen auf den Punto gezogen, damit die dünnen Winterreifen nicht sofort am ersten T@B-Tag überfordert sind.


Das Übergabegespräch war prima. Bei "Stumpf" hatte man sich wirklich Mühe gegeben, mir alles Wichtige (und weniger Wichtige) genau zu erklären.


Matthias 04.04.2007, 15.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL