
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Sturm
Be-Bee-Pride-Tour 2011
Ich hatte am Mittwoch (14. Dezember 2011) noch lange und intensiv überlegt, ob ich mich wirklich auf den Weg nach Wildflecken in der Röhn machen sollte. Im Wetterbericht wurde ständig von dem Sturmtief "Joachim" gesprochen und es war nicht abzusehen, wie sich das Wetter entwickeln würde. Erst am frühen Nachmittag war ich mir dann sicher, dass ich fahren würde. Um 17:45 Uhr rollten dann 6 Räder Richtung des Campingplatz "Kreuzberg". Gekommen bin ich an diesem Tag aber nur bis zur Raststätte "Großenmoor". Eigentlich wollte ich den Tag schon früher beenden, aber in Deutschland ist es alles andere als leicht, an Autobahnen einen Platz zum Übernachten zu finden.
Am Donnerstag hatte ich es nicht mehr weit und war, nachdem ich allerdings auch erst um 9:20 Uhr losgefahren war, um ungefähr 11:00 Uhr auf dem Campingplatz. Die Stellplätze sind klein und matschig. Außerdem macht der gesamte Platz keinen guten Eindruck. Nein, ich erwarte Mitte Dezember keine Wunder. Aber allein schon die sanitären Anlagen können Nicht- oder Erst-Camper durchaus abschrecken. Aber ich bin ja zum Glück unerschrocken.
Am Nachmittag bekam ich Besuch aus Bad Brückenau - der Grund, weshalb ich mich überhaupt auf die Socken gemacht hatte. Eine kleine Wanderung auf der Wasserkuppe und ein paar Stunden im T@B standen auf dem Programm. Abends lag ich recht früh im Bett und schlief - wie fast immer - wie ein Baby. Als ich am Freitag Morgen aufwachte, bekam ich erst einmal einen nassen Hintern. Denn ich hatte, was ja durchaus sinnvoll ist, wenn die Heizung läuft, die Dachluke ein wenig geöffnet gehabt. Und durch sie tropfte fröhlich Wasser in mein Bett. Als ich das Rollo des Seitenfensters öffnete, wusste ich auch sofort, weshalb das so war. In der Nacht hatte es geschneit. Joachim - das Sturmtief - wehte den Schnee in die Luke und dort schmolz er. Irgendwie alles logisch, aber durchaus lästig.
Am Nachmittag war ich in Bad Brückenau. Dort regnete es - in solch einem Fall bevorzuge ich übrigens durchaus Schnee. Die zweite Nacht auf dem Campingplatz brachte wieder ein wenig Schnee. Um 10:15 Uhr war der T@B am Samstag wieder am CR-V angehängt und es ging zurück nach Hause. Um 14:45 Uhr hatte ich die 339 Kilometer hinter mir.
Was ist mir auf der Be-Bee-Pride-Tour sonst noch aufgefallen? Ich brauche unbedingt wieder einen DVB-T-Tuner, nachdem ich mich in Italien von meinem in den DVD-Player integrierten getrennt hatte. Außerdem knackt es irgendwo am Heck des Autos, evtl. aber auch an der Deichsel des T@B recht unangenehm. Außerdem ist mein rechter Reifen am T@B außen extrem abgefahren. All diesen Problemen werde ich mich aber erst im nächsten Jahr stellen.
Und wer HIER klickt, bekommt auch die Fotos der Tour zu sehen!
Matthias 17.12.2011, 18.09 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Nichts-Tun-Tour 2011

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen Urlaub gemacht zu haben, in dem ich so wenig getan habe wie auf der Nichts-Tun-Tour 2011. Los ging es am Samstag, 10. September 2011, um 13:06 Uhr. Bei tollstem Sonnenschein bin ich bis zur Raststätte Pegnitz gekommen. Um kurz nach halb neun kurbelte ich die Stützen vom T@B runter, machte einen kleinen Spaziergang mit Elvis und verschwand im Bett. Am nächsten Morgen rollten die Räder des T@Bs um 8:45 Uhr an. Eine längere Pause legte ich in Südtirol ein, ging wieder mit Elvis spazieren und unterhielt mich lange mit einem LKW-Fahrer, der das Wochenende auf dem kleinen Parkplatz verbringen musste. Dann ging es weiter bis zu dem großen Rastplatz an der A22 kurz vor Modena. Am Montag Morgen wurde ich wach, weil ein paar Laster neben mir ihre Motoren starteten. Also kletterte ich aus meinem Wohnwagen, machte alles startklar und fuhr um 7:45 Uhr los, um die letzten Kilometer hinter mich zu bringen. Mein Ziel: Der Campingplatz "Le Esperidi" in Marina di Bibbona. Als ich dort um 11:25 Uhr ankam, hatte der T@B 1478 Kilometer mehr auf dem Buckel.
Meine Hoffnung auf schönes Wetter hat sich jedenfalls mehr als erfüllt. Selbst die Italiener staunten darüber, dass es im September noch so heiß war. Natürlich hatte ich öfter darüber nachgedacht, ob es geschickt gewesen war, nicht nach Polen zu fahren. Aber jeden Morgen, wenn ich barfuß, in kurzer Hose und im T-Shirt an meinem Frühstückstisch saß, immer, wenn ich mit Elvis am Strand spazieren ging und immer, wenn ich selber am Strand lag und die Füße ins Meer hielt, war ich mir sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Außerdem hatte ich in diesem Urlaub ausgesprochen nette Nachbarn aus Süddeutschland, mit denen ich ab und zu ein Gläschen Wein trank und auch sonst viel Spaß hatte.
Am Sonntag Nachmittag passierte dann das erste Aufregende. Ein Unwetter zog heran. Ich stand am Strand und sah, wie zwei große Wirbelstürme über dem Meer standen und langsam Richtung Land zogen. Leider war ich nicht schnell genug, um zurück zu meinem Stellplatz und dann wieder zum Strand zu laufen, um die Kamera zu holen. Als ich dort wieder ankam, waren nur noch die Reste der Windhosen zu sehen. Beim Anblick dieser Stürme wurde mir aber wieder einmal klar, wie klein und unwichtig wir Menschen doch sind.
Am Abend hat es dann heftig geregnet und gewittert. Am Montag war das Wetter erst einmal wieder prima. Doch am Abend, als ich eigentlich mit den Nachbarn nach Pisa fahren wollte, zog wieder ein Gewitter auf. Wir verschoben unseren Ausflug auf den Dienstag. Am frühen Abend fuhren wir erst nach Livorno, um ein wenig die Aussicht von den beeindruckenden Klippen zu genießen, dann nach Pisa zum Ipercoop. Anschließend suchten wir eine kleine Pizzeria. Beinahe wäre ich mit dem CR-V eine Treppe hinuntergefahren - sah es doch vom Fahrersitz tatsächlich so aus, als wenn dort ein Weg wäre. In der Pizzeria habe ich gelernt, dass auf Pizzen, die in ihrem Namen das Wort "Bianco" tragen, keine Tomatensoße ist. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht so, dass ich solch eine Pizza noch einmal bräuchte in meinem Leben.
Und jetzt war der Urlaub auch schon wieder so gut wie vorbei. Noch zwei Tage verbrachte ich mehr oder weniger am Strand, kaufte noch ein paar Liter Wein und fing am Donnerstag Nachmittag an, meinen Kram zu packen. Das Sonnensegel verschwand im T@B, Tisch und Stuhl kamen in den Honda. 192,50 Euro habe ich für den Campingplatz bezahl. Kein Schnäppchen, aber für Italien auch nicht wirklich teuer. Am Freitag, um Punkt 10:00 Uhr, verließ ich den Campingplatz und ließ die Räder des T@Bs fleißig rollen. Wieder habe ich es bis zur Raststätte Pegnitz geschafft - 997 Kilometer an einem Tag. 13 1/2 Stunden war ich dafür unterwegs - kaum Pausen, viel Langeweile. Ich bin die Strecke schon zu oft gefahren, um den Rückweg noch wirklich interessant zu finden.
Die letzte Nacht habe ich mies geschlafen - mir war kalt. Um kurz nach 5 Uhr wurde ich wach und beschloss, die letzte Etappe in Angriff zu nehmen. Um viertel vor sechs fuhr ich los, um dann um Punkt 13:00 Uhr zu Hause anzukommen.
Matthias 27.09.2011, 09.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
WTCC in Oschersleben
15 Kilometer Stau auf der BAB 2 bei Braunschweig, dann noch eine gesperrte Autobahnabfahrt, die mich zwang, irgendwo durch die Wildschweingegend zu fahren. Trotzdem kam der T@B am Freitag, 29. Juli, am frühen Abend auf dem Zeltplatz der Motorsportarena Oschersleben an.

Immerhin war am Freitag Abend das Wetter noch so, dass man Grillen konnte. Obwohl es in der Magdeburger Börde schon gut stürmisch war. In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es Regen, am Samstag Morgen regnete es noch immer. Erst am Vormittag wurde es einigermaßen erträglich. Wenn auch die 16°C nicht gerade berauschend waren. Gefühl war es nämlich durch den fiesen Wind viel kälter. Immerhin hatte ich es nach dem Duschen geschafft, die Bremsleuchten meines Hondas auszuwechseln. Da mir am Abend dann nicht mehr danach war, noch einmal vor dem Grill zu sitzen, gab es das Abendessen im "Pizza Haus" in Oschersleben - gar nicht schlecht der Laden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es dann wieder. Am Sonntag Vormittag dann auch. Beim ersten Rennen der WTCC (World Touring Car Championship) flitzen die Renner also mit Regenreifen über die nasse Strecke. Prima waren die ungarischen Fans, die wegen Norbert Michelisz angereist waren - sie verbreiteten richtig Stimmung auf der Tribüne.

Wirklich gut war dann aber das zweite Rennen am Nachmittag. Franz Engstler raste mit seinem BMW 320 TC zum Sieg.

Am frühen Abend rollte der T@B dann wieder nach Hause. Natürlich über eine viel zu volle BAB 2 - was genau machen die da eigentlich in Braunschweig mit der Autobahn? Muss das wirklich sein?
Matthias 01.08.2011, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hoffest
Mein T@B hatte heute einen beruflichen Einsatz. Wir hatten auf einem Hoffest mitgewirkt und wollten einen kleinen Stand aufbauen. Doch als ich heute Morgen den Wetterbericht sah, war mir schnell klar, dass das nicht gut wäre. Zu kalt, zu stürmisch, zu nass sollte der Tag werden. So beschloss ich schnell, dass der T@B statt eines "normalen" Pavillons mitgenommen wird. Wie fast immer kam er blendend an.



Matthias 27.05.2011, 18.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Sturm in Cuxhaven
Als ich mich
am Samstag - 21. Juni - um 14:18 Uhr auf den Weg nach Cuxhaven machte,
war das Wetter wunderschön. 226 Kilometer fuhr ich über Landstraßen und
Autobahnen, hielt einmal unplanmäßig an, um die Dachluke meines T@Bs zu
schließen. Endlich hatte mich dieses Problem auch erwischt. Viele
T@B-Besitzerinnen und -Besitzer klagen darüber, dass die Dachluke
während der Fahrt verschwindet. Ich hatte Glück im Unglück, denn ich
sah im Spiegel, dass sie offen stand. Also schnell auf die Bremse und
in Schleichfahrt - ca. 60 km/h - zur nächsten Ausfahrt. Nachdem die
Luke wieder geschlossen war und ich ein paar Brötchen gegessen hatte,
ging es weiter zum Campingplatz Finck
in Sahlenburg. Der Platz war reichlich voll, die Stellplätze sehr
beengt. Dafür aber war die Aussicht mies und das schöne Wetter
verabschiedete sich rasch. Statt Sonnenschein hatte ich nun Regen und
Sturm.

Am
Montag kaufte ich mir bei "real" einen neuen DVD-Player für den T@B.
Das Tolle daran ist, dass gleich ein DVB-T-Tuner integriert ist. Ich
muss also nicht immer gleich die Sat-Schüssel aufbauen und stundenlang
ausrichten.

Die
Spaziergänge im Wald waren nett. Der Strand gefiel mir nicht
sonderlich. Und Cuxhaven kann ich auch nicht viel abgewinnen.
Eigentlich war ich froh, als ich am Mittwoch Vormittag um 11:15 Uhr
meinen T@B an den CR-V hängte und mich auf den Heimweg machte. Fies
war, dass ich einen Personalausweis in der Rezeption des Campingplatzes
vergessen hatte. Noch fieser war, dass das Wetter wieder schön wurde,
als ich auf der Autobahn Richtung Süden war.

Matthias 26.06.2008, 13.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL
FIA-GT in Oschersleben
Am 6. Juli 2007 geht es nach Oschersleben zum FIA-GT-Rennen. Es sind 137 Kilometer, die ich fahren muss. Kein großer Akt.

Die
Rennen waren gut. Noch besser war die Lautsprecherdurchsage im
Fahrerlager. Eine Sturmwarnung. Die Mechaniker ließen die Rennautos
stehen und kümmerten sich um ihre Zelte. Mein Sonnendach hat gehalten.
Jedenfalls fast.
Ein kleiner
Knopf für die Befestigung der Querstangen ist abgegangen und ließ sich
trotz intensiven Suchens nicht wiederfinden. Mein Wohnwagenhändler
telefonierte daraufhin mit "Isabella". Und ein paar Tage später bekam
ich fünf dieser Knöpfe gratis zugeschickt. Ein toller Service - der
nächste Sturm kann kommen.


Matthias 08.07.2007, 15.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL













