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FIA-GT 2008 - Oschersleben
Schon
wieder einmal unterwegs nach Osersleben. Doch diesmal ist alles anders,
denn ich fahre nicht allein. Am Freitag, den 4. Juli 2008 hänge ich um
17:00 Uhr meinen T@B an den CR-V und fahre erst einmal nach
Braunschweig, um Sandra abzuholen. Da ich in der Stadt nicht parken
kann, rufe ich sie ein paar Kilometer bevor ich ankomme an und sage
ihr, dass sie sich schon einmal an die Straße stellen und auf mich
warten soll. "Frauen" ist mein erster Gedanken, als ich sie sehe. Wir
werden gerade einmal 2 Tage bleiben und sie hat so viel Gepäck mit, als
würde sie nie wieder zurück kommen wollen. Also Warnblinkanlage
einschalten und mitten auf der Straße anhalten, um ihr Zeug zu
verpacken. Um 18:03 Uhr geht es weiter nach Oschersleben, um 20:15 Uhr
kommen wir an.

Während
Sandra mit Elvis spazieren geht, baue ich das Sonnendach auf, stelle
den Tisch und die Stühle vor den T@B und feuere den Grill an.
Zu
zweit ist es eng im T@B. Zumal der Hund ja auch noch ein großes Stück
Platz im Bett für sich in Anspruch nimmt. Dass Sandra so herrlich
unkompliziert ist, ist angenehm. Nur einmal verlor sie beinahe die
Fassung.
Am
Samstag Abend wollten wir noch eine Runde mit Elvis drehen. Wir saßen
noch draußen, Elvis lag "vorsichtshalber " schon im Wohnwagen, weil er
Angst vor dem Feuerwerk hatte, dass einige andere Motorsportfreunde und
ich abgebrannt hatten. Ich öffnete die Tür des Wohnwagens und rief den
Hund. Kaum waren wir 20 Meter vom T@B entfernt, flog hinter uns eine
Rakete in den Himmel. Elvis spurtete los, vorbei an der Feuerwehr, die
am Platzeingang steht, runter vom Platz und weg. Wir gingen ein Stück
hinter Elvis her, riefen ihn. Aber der Hund war verschwunden. Während
Sandra beinahe in Panik ausbrach, auf einer Wiese stand und
"Eeeelllllviiissss" brüllte, hole ich den Honda. Zum ersten Mal war ich
wirklich froh darüber, einen Wagen zu haben, mit dem ich problemlos
über Wiesen fahren kann. Sandra stieg ein und ich drehte auf den Wiesen
mit eingeschaltetem Fernlicht große Kreise. Irgendwo muss der Hund ja
sein. Erst nach einer kleinen Ewigkeit hörte ich ihn bellen. Elvis war
zurück auf die Straße gerannt - mittlerweile ungefähr zwei Kilometer
vom Platz entfernt - und hatte Autos angehalten. Er stand vor den Autos
- deren Insassen wahrscheinlich reichlich verdutzt aus der Wäsche
geschaut hatten - und bellte. Als er mein Auto hörte, rannte er auf uns
zu, sprang in die offene Fahrertür und kletterte reichlich außer Atem
auf den Rücksitz.

Ich habe einen tollen Hund.
Die Rennen -
das war ja der eigentliche Grund, weshalb wir nach Oschersleben
gefahren sind - waren klasse. GT-Rennen dauern lange. Aber das Brüllen
der Motoren ist beeindruckend. Am Sonntag Nachmittag ging es dann um
16:40 Uhr wieder zurück nach Hause. Erst nach Braunschweig, um Sandra
abzusetzen, dann zu meinen Schwiegereltern, um den T@B bei ihnen in den
Garten zu stellen. Um 18:50 Uhr war alles vorbei.

Matthias 07.07.2008, 13.18
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