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Zierow an der Ostsee

Am 30. November hatte ich den Wohnwagen gleich mit zur Arbeit genommen. Er war - gar nicht zum Wetter passend - weihnachtlich dekoriert. Sternchen und Bilder hingen in den Fenstern. Um 13:40 Uhr - gleich nachdem ich Feierabend gemacht hatte - ging es los. Bis zum nächsten Supermarkt, ich musste nämlich noch Milch kaufen. Dann weiter über Dannenberg und Ludwigslust bis nach Zierow. Wobei ich mich in Wismar allerdings erst einmal so richtig toll verfahren hatte.


Als ich um 17:40 Uhr auf dem Platz ankam, war es dunkel. Und die Rezeption hatte ich auch nicht gefunden. Der Campingplatz wurde gerade umgebaut und ich hatte in der Dunklheit den alten Eingang erwischt. Egal.


Bereits als ich über die finsteren Wege des Platzes fuhr, sah ich, dass mir eine reichlich schwere Aufgabe bevorstehen würde. Im Scheinwerferlicht hoppelte eine unendlich groß zu scheinende Zahl Kaninchen umher. Ein Paradis für meinen Hund Elvis. Die wirklich böse Überraschung kam allerdings, als ich den T@B abgehängt hatte und die Stützen herunterkurbeln wollte. Ich öffnete die Tür und es stank nach Bier. Auf der Fahrt ist eine Flasche im Kühlschrank kaputt gegangen. Zu allem Überfluss hatte ich kein Wasser an Board und in das Toilettenhäuschen kam ich nicht, weil ich noch keinen Schlüssel hatte.


Schlechte Voraussetzungen für ein vorweihnachtliches Wochenende. Die Überschwemmung wurde also mit Mineralwasser weggewischt. Und damit das Wasser reichen würde, musste ich noch einmal los, um in einem Supermarkt ein paar Flaschen zu kaufen. Zum Pinkeln ging ich an den Zaun - ich halt ein Outdoortyp.


Am Samstag Morgen konnte ich mich endlich auf dem Platz anmelden. Und ich bekam den Schlüssel für das Waschhäuschen. Besser gesagt: Für das absolut luxuriöse Waschhaus - komplett neu mit allem Pipapo. In dem Gespräch mit der Frau hinter dem Tresen sagte ich, dass es hier ganz schön viele Kaninchen geben würde und dass das mit meinem Hund nicht so einfach wäre. Die Frau erwiderte, dass ich den Hund ruhig jagen lassen könnte. Man würde überhaupt nicht wissen, wie man gegen die vielen Nager vorgehen solle. Gesagt, getan. Elvis hatte seinen Spaß, wenn er im Morgengrauen und in der Abenddämmerung über den Platz lief. Aber die Kaninchen hatten Heimvorteil. Un erwischt hatte er keins. In Zierow selber ist nicht viel los. Wismal allerdings ist schön. Mit dem Wetter hatte ich auch Glück. Blöd nur, dass man nicht so richtig gut am Strand Spazieren gehen konnte.


Als ich am Sonntag Mittag nach Hause fuhr, beschloss ich, nicht wieder über die Landstraßen, sondern über die Autobahn und Hamburg zu fahren. Das ist zwar ein ganzes Stück weiter, aber schneller und angenehmer. Außerdem konnte ich so an der Autobahnabfahrt Soltau noch bei Bonny's Diner einkehren.







Matthias 04.12.2007, 18.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Deutschland, Ostsee,

Silberborn im Hochsolling

Vor vielen Jahren war ich mit meiner Frau und unserem damaligen Wohnwagen - einem Fendt Joker E - schon einmal auf diesem Platz, dem Naturcampingplatz Silberborn. Und davor war ich auch schon einmal dort. 1984 mit meinem Freund Klaus. Damals waren wir mit dem Fahrrad auf dem Weg von Celle nach Offenbach. Woran ich mich vor meiner Abfahrt am 26. Oktober erinnern konnte, war, dass es nachts auf dem Platz immer schrecklich kalt gewesen ist.


Als ich um 17:30 Uhr in Silberborn ankam, konnte ich mich allerdings an überhaupt nichts mehr erinnern. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass der Platzbetreiber vor ein paar Jahren gewechselt und einige Dinge umgebaut hatte. Vielleicht verschwimmt die Wahrnehmung im Laufe der Zeit aber auch einfach so sehr, dass sie sehr weit von der Realität entfernt ist.


Auf jeden Fall hatte ich mit einer Erinnerung recht. Nachts ist es in Silberborn kalt. Die Außentemperaturern lagen bei 4° - 5° C. Im Wohnwagen dagegen war es bullig heiß. Die Heizung des T@Bs ist viel zu groß für das kleine Ei und man muss reichlich lange üben, um eine optimale Einstellung zu finden.



Matthias 29.10.2007, 18.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Deutschland

WTCC in Oschersleben

Wieder fahre ich nach Oschersleben zum Autorennen. Diesmal geht es allerdings erst am Samstag los. Was einfach daran liegt, dass das Rahmenprogramm der Tourenwagenweltmeisterschaft am Samstag Vormittag nicht viel bietet und es sich nicht unbedingt lohnt, schon am Freitag Abend dort zu sein. Immerhin spare ich so das Geld für eine Übernachtung auf dem Campingplatz an der Rennstrecke. Gut, es sind nur acht Euro, die man dafür bezahlen muss. Außerdem kann ich mir bei einer Übernachtung das Duschen ersparen. An der Rennstrecke sind die sanitären Anlagen nicht so wirklich überzeugend.



Um 10:12 Uhr fuhr ich los. Obwohl ich die gleiche Strecke wie beim letzten Mal gefahren bin, waren es diesmal nur 134 Kilometer. Komisch. Um 12:05 Uhr kam ich in der Motorsportarena an - bombiger Sonnenschein. Nachdem ich nun zum zweiten Mal auf dem Platz bin, weiß ich, worauf ich achten muss. Und ich weiß, dass ich vom Campingplatz aus mal so gar nichts von der Rennstrecke sehen kann. Also ist es reichlich egal, wohin ich meinen T@B stelle. Da ich nur für eine Nacht dort war, hatte ich den T@B auch nicht großartig vom Auto getrennt. So hatte ich wenigstens Strom aus der Autobatterie und entsprechend Licht im Wohnwagen.



Als ich am Sonntag um 19:45 Uhr wieder zu Hause war, hatte ich auf jeden Fall ein tolles Wochenende hinter mir.


Matthias 27.08.2007, 16.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Motorsport, Deutschland,

Ein neuer Wasserkanister

Weniger ist mehr. Jedenfalls wenn es um den völlig überdimensionierten Wasserkanister des T@Bs geht. 20 Liter kann man werksseitig mit sich herumschleppen. Das ist für mich viel zu viel. Also kam heute Morgen der große Kanister heraus und wurde durch einen kleineren - 13 Liter Fassungsvermögen (8,99 Euro) - ersetzt. Jetzt habe ich zwar weniger Wasser, dafür aber mehr Platz im Küchenschrank. Außerdem habe ich mir noch einen kleinen Abfalleimer (10,50 Euro), der an die Innentür des Küchenschranks geschraubt wird, und Geschirr aus der Serie "Odyssey" gekauft. Das Geschirr-Set aus Melemin hat 44,99 Euro gekostet. Dazu kamen noch zwei Schüsseln für je 6,25 Euro. 

Matthias 14.07.2007, 16.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Zubehör

FIA-GT in Oschersleben

Am 6. Juli 2007 geht es nach Oschersleben zum FIA-GT-Rennen. Es sind 137 Kilometer, die ich fahren muss. Kein großer Akt.


Die Rennen waren gut. Noch besser war die Lautsprecherdurchsage im Fahrerlager. Eine Sturmwarnung. Die Mechaniker ließen die Rennautos stehen und kümmerten sich um ihre Zelte. Mein Sonnendach hat gehalten. Jedenfalls fast.


Ein kleiner Knopf für die Befestigung der Querstangen ist abgegangen und ließ sich trotz intensiven Suchens nicht wiederfinden. Mein Wohnwagenhändler telefonierte daraufhin mit "Isabella". Und ein paar Tage später bekam ich fünf dieser Knöpfe gratis zugeschickt. Ein toller Service - der nächste Sturm kann kommen.



Matthias 08.07.2007, 15.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Motorsport, Deutschland, Sturm, Mängel,

Die Haken im T@B

Serienmäßig bietet der T@B keine Möglichkeit, Handtücher, Jacken usw. aufzuhängen. Natürlich ist im Kleiderschrank viel Platz. Aber dieser Raum wird für viele andere Dinge gebraucht. Also habe ich ein paar Haken gekauft und in den T@B geschraubt. Zwei befinden sich - wenn man in den T@B hineinkommt - links an der Holzleiste. Dort hängen ein Geschirrtuch und die Autoschlüssel. Die beiden anderen Haken hängen über der Vorbereitung für das Portapotti. Entweder hängen dort meine Jacke oder Handtücher.


Dieser Platz hat den Vorteil, dass er in der Nähe der Heizung ist und die Sachen schnell trocknen können. Trotzdem ist alles so weit von der Heizung entfernt, dass nichts aufbrennen kann.

Matthias 03.07.2007, 15.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Innenausstattung

Tassen im T@B - Wie der Stauraum erweitert wird

Der T@B hat zwar unter den Sitzen viel Stauraum, aber spätestens wenn das Bett gemacht ist, kommt man dort schlecht ran. Also muss so viel wie möglich dort untergebracht werden, wo es praktisch ist. Meine Tassen hängen nun wie auf einem U-Boot in der Küche. Da sich die Größe der Tassen im Laufe der Jahre verändern kann - wer weiß schon, was ich mir einmal für Tassen kaufen werde - sind die Haken nicht direkt in das Ablagefach geschraubt. Ich habe dort eine kleine Holzleiste festgeschraubt. Nun kann ich bei Bedarf die Haken herausdrehen und mit einem anderen Abstand wieder in die Holzleiste schrauben. Im Ablagefach werden trotzdem nur die zwei Löcher von den Schrauben sein, mit denen die Leiste befestigt ist.


Matthias 03.07.2007, 15.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Innenausstattung

T@B-Forum im Internet

Seit dem 30. Juni 2007, 15:54 Uhr bin ich Mitglied im T@B-Forum. Endlich kann ich  mich mit anderen T@B-Besitzerinnen und -Besitzern austauschen.

Matthias 30.06.2007, 15.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: T@B allgemein

Werkstattbesuch

Am 21. Juni 2007 kommt der T@B in die Werkstatt. In Berlin hatte meine Frau gesehen, dass ein wenig Wasser in der rechten Rückleuchte ist. Jetzt kann auch gleich der ganze andere Kram gemacht werden, der nicht so ganz in Ordnung ist.

  • Die Türdichtung ist locker und muss angeklebt werden

  • Rost am Stützrad

  • Wasser in der Rückleuchte

  • Türschloss wackelt


Die Rückleuchte ließ sich nicht reparieren. Das gute Stück ist geklebt und muss komplett ausgetauscht werden. Natürlich ist so ein Teil bei meinem Händler nicht vorrätig. Damit durch das Wasser kein größerer Schaden entsteht, hat der Mensch in der Werkstatt ein kleines Loch in den Strahler gebohrt. Jetzt kann das Wasser ablaufen. Auch eine Lösung.

Dass ich für die Reparaturen nichts bezahlt habe, ist klar. Immerhin ist mein T@B so gut wie neu und solche Schäden sind über die Garantie abgedeckt.

Matthias 22.06.2007, 15.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Werkstatt, Mängel,

Mehr Strom im T@B

Die Steckdose ist - in Fahrtrichtung - hinten links im T@B montiert. Wenn aus dem Bett die Rundsitzecke gemacht wurde, kann man sie nicht sehen, weil sie sich hinter dem Klapppolster befindet. Den Strom zapft sie nicht vom Sicherungskasten ab. Um mir das Verlegen von vielen Metern Kabel zu ersparen, befindet sich nun im hinteren Staukasten eine Verteilerdose. Dort kommt der Strom und außen an und wird in den "offiziellen" Sicherungskasten und die neue Steckdose gespeist. Damit keine Kabel frei herumhängen, ist alles in Kabelkanälen untergebracht.


Matthias 17.06.2007, 15.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Innenausstattung

Familienbesuch am Klempowsee

Meine Eltern fahren regelmäßig in die Ostprignitz. Vom 13. bis zum 16. Juni 2007 besuche ich sie mit meinem T@B. Zum ersten mal ist das Sonnensegel dabei. Mein Vater, erfahrener Camper und Hektiker, war nicht nur stolz wie Oscar, weil sein Sohn ihn besuchte, sondern half mir auch beim Aufbau des Sonnensegels.


In Wusterhausen ist der Hund begraben. Also kann man wenig anderes machen, als am Wohnwagen herumzubasteln. Jetzt hat der T@B im Heck eine fest montierte
 Doppelsteckdose. Die Abende im Bett, bevor ich einschlafe, verbringe ich damit, mir Hörbücher anzuhören. Nachts schlafe ich gut. So gut, dass ich nicht einmal gehört hatte, dass meine Eltern - ihr Wohnwagen stand direkt neben meinem - während eines Gewitters aufgestanden waren und irgendwelche Sachen gerettet hatten.


Insgesamt habe ich den T@B an diesem Wochenende 430 Kilometer gezogen. Dafür habe ich über 7 Stunden benötigt. Manchmal vermisse ich Autobahnen.

Matthias 17.06.2007, 15.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Deutschland, Zubehör, Innenausstattung, Gewitter,

Versicherung

Der endgültige Versicherungsschein ist heute bei mir angekommen. Für die Haftpflicht bezahle ich 15,37 Euro pro Jahr. Happiger ist schon die "Fahrzeugteilversicherung", auch Teilkasko genannt. 104,59 Euro darf dafür das Versicherungsunternehmen von meinem Konto abbuchen.

Matthias 14.06.2007, 15.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Versicherung

Isabella Sonnendach

Am 13. Juni hole ich das Isabella Sonnendach von meinem Wohnwagenhändler ab. Von nun an kann ich zwar im Schatten sitzen, habe aber auch 400 Euro weniger im Portmonee. HIER KLICKEN um zur Internetpräsenz von Isabella zu kommen und mehr über das Sonnendach zu erfahren.

Matthias 13.06.2007, 15.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Zubehör

Berlin - Tanzen im Tresor

Endlich mal wieder nach Berlin. Als ich mir den T@B kaufte, dachte ich weniger an die großen, langen und teuren Urlaubsreisen. Mein T@B ist für die spontanen Zwischendurchreisen da! Am 1. Juli 2007 fahren meine Frau und ich nach Berlin auf den DCC-Platz in Kladow. Der Campingplatz hat den Vorteil, dass ich ein paar Jahre um die Ecke herum gelebt und gearbeitet hatte. Ich kenne mich in der Gegend also aus und muss nicht großartig suchen.



Wenn ich in Berlin bin, gehe ich ins Barfly in Spandau, ins La Batea in Charlottenburg und in den Tresor in der Köpenicker Straße in Mitte. Und manchmal mache ich sogar noch lustige Fotos.



Schade, aber am 3. Juni ging es schon wieder zurück nach Westdeutschland. Um 19:05 Uhr habe ich den T@B abgehängt und bei meinen Schwiegereltern in den Garten geschoben.

Matthias 03.06.2007, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Deutschland, Berlin,

Stützplatten

Warum Bretter unter die Stützen legen, wenn man für ein paar Euro prima Stützplatten bekommt, die direkt an den Stützen befestigt sind? Ich frage mich, weshalb solche Platten von Carafoot nicht serienmäßig sind. So ganz nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass ich für die Dinger nur 9,81 Euro bezahlt habe.

Matthias 29.05.2007, 14.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Zubehör

T@B-Treffen 2007 - Novâ Pec - Tschechische Republik

Als ich meinen T@B vom Händler abholte, gab mir der Verkäufer einen E-Mail-Ausdruck. Es war die Ankündigung für das 1. Internationale T@B-Treffen in Novâ Pec in der Tschechischen Republik. Lt. Routenplaner sind das von Celle über 750 Kilometer, Pfingsten ist kurz und das Benzin ist teuer. Also habe ich mich angemeldet.

Am 25. Mai fuhr ich um 13:50 Uhr in Celle los - über die Bundesstraße Richtung Braunschweig, dann auf die BAB 2 Richtung Magdeburg. Kurz vor Magdeburg auf die BAB 14 Richtung Süden. Eine erste Pause legte ich in Brumby ein, um ein paar Minuten in der Autobahnkirche zu entspannen. Anschließend ging es weiter Richtung Süden. Eigentlich wollte ich schon um 22:00 Uhr einen Rastplatz aufsuchen um zu schlafen. Die Rastplätze und Autohöfe, an denen ich vorbei kam, waren jedoch alle voll. Um 23:30 Uhr habe ich die Nerven verloren und beschlossen, auch auf einem Parkplatz schlafen zu können. Der Tacho zeigte an, dass ich 566 Kilometer gefahren war.



Am nächsten Morgen ging es um 8:10 Uhr weiter. Den tschechischen Grenzer fragte ich, was "Guten Tag" und "Danke" auf tschechsich heißen würde. Er freute sich, geholfen zu haben. Es hat mir aber nichts genutzt, schon nach ein paar Minuten hatte ich es wieder vergessen.



Auf dem Campingplatz in Novâ Pec kam ich um 11:45 Uhr. Campingplatz? Es war eine große Wiese mit einem kleinen Kiosk und einem Toilettenhäuschen. Für westliche Verhältnisse war der Platz eine Katastrophe. Keine Duschen, kein Strom, kein warmes Wasser. Dafür aber eine große Portion Freiheit. Offenes Feuer war erlaubt und der Hund konnte frei herum laufen. Nur T@Bs waren so gut wie keine zu finden. Der Organisator des Treffens - Stefan M. hatte seinen T@B gut unter Bäumen und Büschen versteckt. Bea und Jan waren noch da. Ein Paar aus Berlin hatte sich gleich wieder vom Acker gemacht, weil ihnen der Platz nicht gefallen hat.



Ich hatte die Zeit genutzt, um mir Budweis anzuschauen und mir von einer netten Kellnerin noch einmal die wichtigsten Worte übersetzen zu lassen. Diesmal war ich schlauer und bat sie, mir aufzuschreiben, was ich wissen müsste.

Das Wetter war Pfingsten 2007 in Tschechien bombastisch gut. Vom Treffen mit anderen T@B-Besitzern hatte ich mir jedoch mehr versprochen. Am 28. Mai hängte ich meinen T@B wieder an den Punto und fuhr zurück nach Celle. 775 Kilometer am Stück. Dafür aber hatte ich fiesen Regen in Deutschland.



Mehr Informationen zum 1. Internationalen T@B-Treffen 2007 gibt es auf "interpixel.de" [HIER KLICKEN]





Matthias 28.05.2007, 14.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: T@B-Treffen, Tschechische Republik,

Die Steuer ist fällig

Der Steuerbescheid (Bescheid über Kraftfahrzeugsteuer) ist da. 37 Euro darf ich jährlich für den kleinen T@B bezahlen.

Matthias 18.04.2007, 14.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Steuerbescheid

Ostertour 2007

Am 8. April, vier Tage, nachdem ich meinen T@B vom Händler geholt habe, beginne ich meine erste Tour. Abends um 20:30 Uhr verlasse ich Celle Richtung Westen. Nach 168 Kilometern und einem kleinen Erfolgserlebnis - ich habe meinen Punto über die A2 gejagt und dabei einen anderen Wohnwagen überholt, der von einer Ente (!!!) gezogen wurde - übernachtete ich auf dem Rastplatz Gütersloh.

Elvis und ich schlafen in dem T@B wie Babys. Am nächsten Morgen - es ist Ostermontag - stehen wir erst um halb neun auf. Nachdem ich im T@B gefrühstückt hatte und mit Elvis eine Runde durch den Wald lief, ging es um 9:40 Uhr weiter. 340 Kilometer musste ich fahren, um mein Ziel, den Campingplatz Burgen, zu erreichen. Um dem Punto die Arbeit etwas zu erleichtern, immerhin hat er nur 60 PS, tankte ich bei Aral das teure Ultimate. Benzin zum Vergessen. Eine Leistungssteigerung hatte ich nicht bemerkt. Dafür aber hatte ich das Gefühl, dass der Fiat von diesem Benzin mehr trinkt als vom normalen Super.

Auf dem Campingplatz fiel ich auf wie ein bunter Hund. Ein kleiner süßer Wohnwagen mit einem kleinen süßen Auto davor, ein Hund, ein alleinreisender Mann und die Anreise an einem Tag, an dem andere Menschen wieder nach Hause fahren.

Ich stand direkt an der Mosel und muss sagen, dass ich mir diesen Fluss nicht so breit vorgestellt hatte. Die Aussicht auf die Mosel und die dahinter liegenden Berge war toll. Die viel befahrenen Straßen an beiden Seiten des Flusses und die Bahnlinie störten allerdings.

Am 12. April verließ ich den Platz und fuhr nach Lindenfels / Schlierbach im Odenwald. Auf dem Weg beschloss ich, mir die Loreley anzuschauen. Viel zu sehen gab es nicht. Aber mit dem Punto und dem T@B eine 16 prozentige Steigung hinaufzufahren, ist schon ein Abenteuer. Es lebe der 1. Gang.

Ich hatte mir die Reiseroute vor beginn der Tour ausgedruckt. Und tatsächlich, die Beschreibung stimmte. Trotzdem kam ich mir zwischendurch reichlich verloren vor. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein Routenplaner solche Wege aussuchen könnte. Der Campingplatz Schlierbach / Lindenfels ist klasse. Dumm nur, wenn man in der Mittagspause ankommt und über eine Stunde darauf wartet, auf den Platz gelassen zu werden. Lindenfels hatte ich mir nicht ausgesucht, weil ich unbedingt in den Odenwald wollte. Ich musste in Ludwigshafen für ein paar Stunden arbeiten. Außerdem wollte ich mir Heidelberg ansehen. Am 14. April verließ ich den Campingplatz wieder, fuhr nach Schifferstadt, holte einen jungen Menschen ab, brachte diesen Menschen nach Ruhla in Thüringen und fuhr dann zurück nach Celle. Nach 12 Stunden und 660 Kilometern kam ich glücklich, zufrienden und kaputt von meiner ersten T@B-Tour zurück.




Matthias 14.04.2007, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Touren 2007 | Tags: Fiat Punto, Steigung, Deutschland,

Das Innenleben meines T@Bs

Ein paar Fotos von dem "Innenleben" meines T@B. Groß ist er nicht. Aber er hat alles, was ein Wohnwagen braucht. Ein Bett, eine Küche mit einem Zwei-Flammen-Gaskocher, einen Kühlschrank, eine Spüle, eine Heizung, eine große Rundsitzecke, einen Schrank, große Staufächer unter den Sitzen und drei kleine Staufächer im Heck.






Matthias 08.04.2007, 14.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Innenausstattung

Ich hole meinen T@B vom Händler ab

Um kurz nach halb zwei ist es soweit. Mein T@B steht am Punto angehängt auf dem Parkplatz von Wohnwagen Stumpf. Ich hatte vorher extra noch schnell die Sommerreifen auf den Punto gezogen, damit die dünnen Winterreifen nicht sofort am ersten T@B-Tag überfordert sind.


Das Übergabegespräch war prima. Bei "Stumpf" hatte man sich wirklich Mühe gegeben, mir alles Wichtige (und weniger Wichtige) genau zu erklären.


Matthias 04.04.2007, 15.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Händler, Fiat Punto,

Der T@B 320 RS ist bestellt

Am 22. März 2007 bestelle ich bei Wohnwagen Stumpf meinen T@B 320 RS. Die Polster sind blau, das Colourkit gelb. Der Wagen ist auf 1000 Kg aufgelastet. Zusätzlich zum T@B bekomme ich zwei 5 KG-Gasflaschen und einen Adapter für die Stromversorgung.


Mitnehmen kann ich meinen T@B aber noch nicht. Es dauert ein paar Tage, bis alle Formalitäten erledigt sind. Der Kaufpreis? Stolze 9606 Euro.


Matthias 22.03.2007, 13.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Mein T@B | Tags: Händler

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