tabyou

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Touren 2007

Zierow an der Ostsee

Am 30. November hatte ich den Wohnwagen gleich mit zur Arbeit genommen. Er war - gar nicht zum Wetter passend - weihnachtlich dekoriert. Sternchen und Bilder hingen in den Fenstern. Um 13:40 Uhr - gleich nachdem ich Feierabend gemacht hatte - ging es los. Bis zum nächsten Supermarkt, ich musste nämlich noch Milch kaufen. Dann weiter über Dannenberg und Ludwigslust bis nach Zierow. Wobei ich mich in Wismar allerdings erst einmal so richtig toll verfahren hatte.


Als ich um 17:40 Uhr auf dem Platz ankam, war es dunkel. Und die Rezeption hatte ich auch nicht gefunden. Der Campingplatz wurde gerade umgebaut und ich hatte in der Dunklheit den alten Eingang erwischt. Egal.


Bereits als ich über die finsteren Wege des Platzes fuhr, sah ich, dass mir eine reichlich schwere Aufgabe bevorstehen würde. Im Scheinwerferlicht hoppelte eine unendlich groß zu scheinende Zahl Kaninchen umher. Ein Paradis für meinen Hund Elvis. Die wirklich böse Überraschung kam allerdings, als ich den T@B abgehängt hatte und die Stützen herunterkurbeln wollte. Ich öffnete die Tür und es stank nach Bier. Auf der Fahrt ist eine Flasche im Kühlschrank kaputt gegangen. Zu allem Überfluss hatte ich kein Wasser an Board und in das Toilettenhäuschen kam ich nicht, weil ich noch keinen Schlüssel hatte.


Schlechte Voraussetzungen für ein vorweihnachtliches Wochenende. Die Überschwemmung wurde also mit Mineralwasser weggewischt. Und damit das Wasser reichen würde, musste ich noch einmal los, um in einem Supermarkt ein paar Flaschen zu kaufen. Zum Pinkeln ging ich an den Zaun - ich halt ein Outdoortyp.


Am Samstag Morgen konnte ich mich endlich auf dem Platz anmelden. Und ich bekam den Schlüssel für das Waschhäuschen. Besser gesagt: Für das absolut luxuriöse Waschhaus - komplett neu mit allem Pipapo. In dem Gespräch mit der Frau hinter dem Tresen sagte ich, dass es hier ganz schön viele Kaninchen geben würde und dass das mit meinem Hund nicht so einfach wäre. Die Frau erwiderte, dass ich den Hund ruhig jagen lassen könnte. Man würde überhaupt nicht wissen, wie man gegen die vielen Nager vorgehen solle. Gesagt, getan. Elvis hatte seinen Spaß, wenn er im Morgengrauen und in der Abenddämmerung über den Platz lief. Aber die Kaninchen hatten Heimvorteil. Un erwischt hatte er keins. In Zierow selber ist nicht viel los. Wismal allerdings ist schön. Mit dem Wetter hatte ich auch Glück. Blöd nur, dass man nicht so richtig gut am Strand Spazieren gehen konnte.


Als ich am Sonntag Mittag nach Hause fuhr, beschloss ich, nicht wieder über die Landstraßen, sondern über die Autobahn und Hamburg zu fahren. Das ist zwar ein ganzes Stück weiter, aber schneller und angenehmer. Außerdem konnte ich so an der Autobahnabfahrt Soltau noch bei Bonny's Diner einkehren.







Matthias 04.12.2007, 18.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Silberborn im Hochsolling

Vor vielen Jahren war ich mit meiner Frau und unserem damaligen Wohnwagen - einem Fendt Joker E - schon einmal auf diesem Platz, dem Naturcampingplatz Silberborn. Und davor war ich auch schon einmal dort. 1984 mit meinem Freund Klaus. Damals waren wir mit dem Fahrrad auf dem Weg von Celle nach Offenbach. Woran ich mich vor meiner Abfahrt am 26. Oktober erinnern konnte, war, dass es nachts auf dem Platz immer schrecklich kalt gewesen ist.


Als ich um 17:30 Uhr in Silberborn ankam, konnte ich mich allerdings an überhaupt nichts mehr erinnern. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass der Platzbetreiber vor ein paar Jahren gewechselt und einige Dinge umgebaut hatte. Vielleicht verschwimmt die Wahrnehmung im Laufe der Zeit aber auch einfach so sehr, dass sie sehr weit von der Realität entfernt ist.


Auf jeden Fall hatte ich mit einer Erinnerung recht. Nachts ist es in Silberborn kalt. Die Außentemperaturern lagen bei 4° - 5° C. Im Wohnwagen dagegen war es bullig heiß. Die Heizung des T@Bs ist viel zu groß für das kleine Ei und man muss reichlich lange üben, um eine optimale Einstellung zu finden.



Matthias 29.10.2007, 18.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

WTCC in Oschersleben

Wieder fahre ich nach Oschersleben zum Autorennen. Diesmal geht es allerdings erst am Samstag los. Was einfach daran liegt, dass das Rahmenprogramm der Tourenwagenweltmeisterschaft am Samstag Vormittag nicht viel bietet und es sich nicht unbedingt lohnt, schon am Freitag Abend dort zu sein. Immerhin spare ich so das Geld für eine Übernachtung auf dem Campingplatz an der Rennstrecke. Gut, es sind nur acht Euro, die man dafür bezahlen muss. Außerdem kann ich mir bei einer Übernachtung das Duschen ersparen. An der Rennstrecke sind die sanitären Anlagen nicht so wirklich überzeugend.



Um 10:12 Uhr fuhr ich los. Obwohl ich die gleiche Strecke wie beim letzten Mal gefahren bin, waren es diesmal nur 134 Kilometer. Komisch. Um 12:05 Uhr kam ich in der Motorsportarena an - bombiger Sonnenschein. Nachdem ich nun zum zweiten Mal auf dem Platz bin, weiß ich, worauf ich achten muss. Und ich weiß, dass ich vom Campingplatz aus mal so gar nichts von der Rennstrecke sehen kann. Also ist es reichlich egal, wohin ich meinen T@B stelle. Da ich nur für eine Nacht dort war, hatte ich den T@B auch nicht großartig vom Auto getrennt. So hatte ich wenigstens Strom aus der Autobatterie und entsprechend Licht im Wohnwagen.



Als ich am Sonntag um 19:45 Uhr wieder zu Hause war, hatte ich auf jeden Fall ein tolles Wochenende hinter mir.


Matthias 27.08.2007, 16.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

FIA-GT in Oschersleben

Am 6. Juli 2007 geht es nach Oschersleben zum FIA-GT-Rennen. Es sind 137 Kilometer, die ich fahren muss. Kein großer Akt.


Die Rennen waren gut. Noch besser war die Lautsprecherdurchsage im Fahrerlager. Eine Sturmwarnung. Die Mechaniker ließen die Rennautos stehen und kümmerten sich um ihre Zelte. Mein Sonnendach hat gehalten. Jedenfalls fast.


Ein kleiner Knopf für die Befestigung der Querstangen ist abgegangen und ließ sich trotz intensiven Suchens nicht wiederfinden. Mein Wohnwagenhändler telefonierte daraufhin mit "Isabella". Und ein paar Tage später bekam ich fünf dieser Knöpfe gratis zugeschickt. Ein toller Service - der nächste Sturm kann kommen.



Matthias 08.07.2007, 15.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Familienbesuch am Klempowsee

Meine Eltern fahren regelmäßig in die Ostprignitz. Vom 13. bis zum 16. Juni 2007 besuche ich sie mit meinem T@B. Zum ersten mal ist das Sonnensegel dabei. Mein Vater, erfahrener Camper und Hektiker, war nicht nur stolz wie Oscar, weil sein Sohn ihn besuchte, sondern half mir auch beim Aufbau des Sonnensegels.


In Wusterhausen ist der Hund begraben. Also kann man wenig anderes machen, als am Wohnwagen herumzubasteln. Jetzt hat der T@B im Heck eine fest montierte
 Doppelsteckdose. Die Abende im Bett, bevor ich einschlafe, verbringe ich damit, mir Hörbücher anzuhören. Nachts schlafe ich gut. So gut, dass ich nicht einmal gehört hatte, dass meine Eltern - ihr Wohnwagen stand direkt neben meinem - während eines Gewitters aufgestanden waren und irgendwelche Sachen gerettet hatten.


Insgesamt habe ich den T@B an diesem Wochenende 430 Kilometer gezogen. Dafür habe ich über 7 Stunden benötigt. Manchmal vermisse ich Autobahnen.

Matthias 17.06.2007, 15.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Berlin - Tanzen im Tresor

Endlich mal wieder nach Berlin. Als ich mir den T@B kaufte, dachte ich weniger an die großen, langen und teuren Urlaubsreisen. Mein T@B ist für die spontanen Zwischendurchreisen da! Am 1. Juli 2007 fahren meine Frau und ich nach Berlin auf den DCC-Platz in Kladow. Der Campingplatz hat den Vorteil, dass ich ein paar Jahre um die Ecke herum gelebt und gearbeitet hatte. Ich kenne mich in der Gegend also aus und muss nicht großartig suchen.



Wenn ich in Berlin bin, gehe ich ins Barfly in Spandau, ins La Batea in Charlottenburg und in den Tresor in der Köpenicker Straße in Mitte. Und manchmal mache ich sogar noch lustige Fotos.



Schade, aber am 3. Juni ging es schon wieder zurück nach Westdeutschland. Um 19:05 Uhr habe ich den T@B abgehängt und bei meinen Schwiegereltern in den Garten geschoben.

Matthias 03.06.2007, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

T@B-Treffen 2007 - Novâ Pec - Tschechische Republik

Als ich meinen T@B vom Händler abholte, gab mir der Verkäufer einen E-Mail-Ausdruck. Es war die Ankündigung für das 1. Internationale T@B-Treffen in Novâ Pec in der Tschechischen Republik. Lt. Routenplaner sind das von Celle über 750 Kilometer, Pfingsten ist kurz und das Benzin ist teuer. Also habe ich mich angemeldet.

Am 25. Mai fuhr ich um 13:50 Uhr in Celle los - über die Bundesstraße Richtung Braunschweig, dann auf die BAB 2 Richtung Magdeburg. Kurz vor Magdeburg auf die BAB 14 Richtung Süden. Eine erste Pause legte ich in Brumby ein, um ein paar Minuten in der Autobahnkirche zu entspannen. Anschließend ging es weiter Richtung Süden. Eigentlich wollte ich schon um 22:00 Uhr einen Rastplatz aufsuchen um zu schlafen. Die Rastplätze und Autohöfe, an denen ich vorbei kam, waren jedoch alle voll. Um 23:30 Uhr habe ich die Nerven verloren und beschlossen, auch auf einem Parkplatz schlafen zu können. Der Tacho zeigte an, dass ich 566 Kilometer gefahren war.



Am nächsten Morgen ging es um 8:10 Uhr weiter. Den tschechischen Grenzer fragte ich, was "Guten Tag" und "Danke" auf tschechsich heißen würde. Er freute sich, geholfen zu haben. Es hat mir aber nichts genutzt, schon nach ein paar Minuten hatte ich es wieder vergessen.



Auf dem Campingplatz in Novâ Pec kam ich um 11:45 Uhr. Campingplatz? Es war eine große Wiese mit einem kleinen Kiosk und einem Toilettenhäuschen. Für westliche Verhältnisse war der Platz eine Katastrophe. Keine Duschen, kein Strom, kein warmes Wasser. Dafür aber eine große Portion Freiheit. Offenes Feuer war erlaubt und der Hund konnte frei herum laufen. Nur T@Bs waren so gut wie keine zu finden. Der Organisator des Treffens - Stefan M. hatte seinen T@B gut unter Bäumen und Büschen versteckt. Bea und Jan waren noch da. Ein Paar aus Berlin hatte sich gleich wieder vom Acker gemacht, weil ihnen der Platz nicht gefallen hat.



Ich hatte die Zeit genutzt, um mir Budweis anzuschauen und mir von einer netten Kellnerin noch einmal die wichtigsten Worte übersetzen zu lassen. Diesmal war ich schlauer und bat sie, mir aufzuschreiben, was ich wissen müsste.

Das Wetter war Pfingsten 2007 in Tschechien bombastisch gut. Vom Treffen mit anderen T@B-Besitzern hatte ich mir jedoch mehr versprochen. Am 28. Mai hängte ich meinen T@B wieder an den Punto und fuhr zurück nach Celle. 775 Kilometer am Stück. Dafür aber hatte ich fiesen Regen in Deutschland.



Mehr Informationen zum 1. Internationalen T@B-Treffen 2007 gibt es auf "interpixel.de" [HIER KLICKEN]





Matthias 28.05.2007, 14.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ostertour 2007

Am 8. April, vier Tage, nachdem ich meinen T@B vom Händler geholt habe, beginne ich meine erste Tour. Abends um 20:30 Uhr verlasse ich Celle Richtung Westen. Nach 168 Kilometern und einem kleinen Erfolgserlebnis - ich habe meinen Punto über die A2 gejagt und dabei einen anderen Wohnwagen überholt, der von einer Ente (!!!) gezogen wurde - übernachtete ich auf dem Rastplatz Gütersloh.

Elvis und ich schlafen in dem T@B wie Babys. Am nächsten Morgen - es ist Ostermontag - stehen wir erst um halb neun auf. Nachdem ich im T@B gefrühstückt hatte und mit Elvis eine Runde durch den Wald lief, ging es um 9:40 Uhr weiter. 340 Kilometer musste ich fahren, um mein Ziel, den Campingplatz Burgen, zu erreichen. Um dem Punto die Arbeit etwas zu erleichtern, immerhin hat er nur 60 PS, tankte ich bei Aral das teure Ultimate. Benzin zum Vergessen. Eine Leistungssteigerung hatte ich nicht bemerkt. Dafür aber hatte ich das Gefühl, dass der Fiat von diesem Benzin mehr trinkt als vom normalen Super.

Auf dem Campingplatz fiel ich auf wie ein bunter Hund. Ein kleiner süßer Wohnwagen mit einem kleinen süßen Auto davor, ein Hund, ein alleinreisender Mann und die Anreise an einem Tag, an dem andere Menschen wieder nach Hause fahren.

Ich stand direkt an der Mosel und muss sagen, dass ich mir diesen Fluss nicht so breit vorgestellt hatte. Die Aussicht auf die Mosel und die dahinter liegenden Berge war toll. Die viel befahrenen Straßen an beiden Seiten des Flusses und die Bahnlinie störten allerdings.

Am 12. April verließ ich den Platz und fuhr nach Lindenfels / Schlierbach im Odenwald. Auf dem Weg beschloss ich, mir die Loreley anzuschauen. Viel zu sehen gab es nicht. Aber mit dem Punto und dem T@B eine 16 prozentige Steigung hinaufzufahren, ist schon ein Abenteuer. Es lebe der 1. Gang.

Ich hatte mir die Reiseroute vor beginn der Tour ausgedruckt. Und tatsächlich, die Beschreibung stimmte. Trotzdem kam ich mir zwischendurch reichlich verloren vor. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein Routenplaner solche Wege aussuchen könnte. Der Campingplatz Schlierbach / Lindenfels ist klasse. Dumm nur, wenn man in der Mittagspause ankommt und über eine Stunde darauf wartet, auf den Platz gelassen zu werden. Lindenfels hatte ich mir nicht ausgesucht, weil ich unbedingt in den Odenwald wollte. Ich musste in Ludwigshafen für ein paar Stunden arbeiten. Außerdem wollte ich mir Heidelberg ansehen. Am 14. April verließ ich den Campingplatz wieder, fuhr nach Schifferstadt, holte einen jungen Menschen ab, brachte diesen Menschen nach Ruhla in Thüringen und fuhr dann zurück nach Celle. Nach 12 Stunden und 660 Kilometern kam ich glücklich, zufrienden und kaputt von meiner ersten T@B-Tour zurück.




Matthias 14.04.2007, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

bu_datenschutz.jpg

Suche im Blog
Es wird in allen
Einträgen gesucht.


Wetter Celle


2010
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930