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Tag: Motorsport
Fotoalbum der Kultur-Tour 2010
Hier ist nun endlich mein komplettes Fotoalbum der Kultur-Tour 2010:
Matthias 06.07.2010, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kultur-Tour 2010

Am 3. Juni um 15:45 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht, nachdem ich bei mir um die Ecke noch schnell bei Lidl die wichtigsten Lebensmittel eingekauft hatte. Kaum war ich auf der Autobahn A37 angekommen, geriet die Fahrt auch schon ins Stocken. Die Auffahrt auf die A7 Richtung am Autobahnkreuz Kirchhorst war gesperrt und ich blieb bis zum Autobahndreieck Hannover Süd auf der A37. Dumm nur, dass ich dort erst einmal 8 Kilometer Stau hatte. Dann aber ging es zügig weiter. In Göttingen verließ ich die AB 7, fuhr in aller Ruhe durch die Stadt und dann weiter nach Bornhagen, um meine erste Pause einzulegen. Elvis rannte durch die Felder und fing Mäuse, ich trank eine Tasse Kaffee. Als ich mich nach einer halben Stunde wieder auf den Weg machte, hatte ich allerdings keine große Lust mehr, weit zu fahren. Um 22:00 Uhr war der Tag für mich dann auch beendet. Ich stand an einem ruhigen Fleck und ging schlafen (9° 59' 43'' E, 51° 0' 2'' N). Einzig die Kupplung des CR-V hatte zu leiden gehabt, da ich 50 Meter rückwärts einen Hügel hochgefahren war . Sie dankte es mir, indem sie fies stank und dieses Experiment auch noch nach ein paar Tagen im Auto zu riechen war.
Am nächsten Morgen hat mich die Sonne um 6:20 Uhr geweckt. Schnell eine Tasse Kaffee, dann Morgentoilette, anschließend eine große Runde mit Elvis durch die wunderschöne Gegend. Um 7:50 Uhr warf ich den Motor des Honda an und kam nach 249 Kilometern auf dem Campingplatz "Insel" in Bamberg / Bug um 11:45 Uhr an. Von dem Platz hatte ich etwas mehr erwartet. Vielleicht aber hatte ich auch nur Pech gehabt. Zu dem langen Wochenende in Bayern kam geniales Sommerwetter. Entsprechend voll war es dort und solche Ruhe wie in der Nach davor bekommt man nur selten. Aber ich wollte ja eh nur zwei Nächte dort bleiben, um mir im E.T.A. Hoffmann-Theater "Spiel's nochmal, Sam" anzuschauen.
In Bamberg musste ich mir übrigens am Samstag Nachmittag noch schnell zwei kurze Hosen kaufen. Auf solch eine Hitze war ich nicht vorbereitet und die einzige kurze Hose, die ich eingepackt hatte, hatte ich bereits am ersten Nachmittag eingesaut. Abgesehen davon hätte ich meinen Plan, nach Bamberg zu fahren, beinahe ganz über den Haufen geworfen, als ich im Radio hörte, dass die NPD ihren Bundesparteitag in der Stadt abhalten würde. Erst als ich von den Protesten der Politik und der Bürgerinnen und Bürger hörte, beschloss ich, mein ursprüngliches Ziel doch anzufahren.
Am Sonntag, den 6. Juni 2010, habe ich den Platz in Bamberg verlassen, nachdem ich 32,80 Euro für zwei Nächte bezahlt hatte. Noch allerdings wusste ich gar nicht, wohin ich fahren könnte. Deshalb besuchte ich erst einmal das Grab meiner Großtante in Bad Windsheim. Dort fiel dann auch der Entschluss, für ein paar Tage ins Allgäu zu fahren. Es war noch früher Nachmittag und ich hatte jede Menge Zeit, wollte ich doch auf keinen Fall schon an diesem Tag auf einem Campingplatz ankommen. Also fuhr ich fast die gesamte Strecke neben der Autobahn, machte eine lange Pause in der Nähe von Ellwangen, eine weiter südlich von Memmingen. Dann allerdings fuhr ich wieder auf die A7, um die Nacht auf dem Rastplatz "Allgäuer Tor" zu verbringen. Nicht nur die Berge, sondern auch dunkle Wolken waren zu sehen. Endlich kam etwas Abkühlung. Heute bin ich 324 Kilometer gefahren.
Um 8:30 Uhr habe ich den Rastplatz verlassen und bin zum Campingplatz "Alpsee Camping" in Immenstadt / Bühl gefahren. Als ich dort um 9:40 Uhr, es waren nur noch 45 Kilometer zu fahren, ankam, hatte es bei 16° C geregnet. Aber schon am Nachmittag verschwanden die Wolken und es wurde wieder heiß. Der Platz besticht vor allem durch ein unglaublich nettes Personal. Und durche in super modernes Waschhaus, das kaum Wünsche offen lässt. Jedenfalls dann, wenn einem solche Einrichtungen wichtig sind. Einzig dass es keine "Stopp"-Taste an den Wasserhähnen gibt, hat mich ein wenig genervt. Habe ich doch so mehr Wasser verplemert, als nötig war. Was dem Platz noch fehlt, ist ein wenig Schatten. Ein paar Bäume wären durchaus zu empfehlen. Aber das alles schmälert meinen Eindruck nur geringfügig. Wie bereits geschrieben, sind die Menschen dort klasse, der Alpsee ist toll und es ist der letzte Platz, den man anfahren kann, wenn man nicht nur merkwürdige Touristen sehen möchte, die jeden Berg bestaunen, als wäre es der erste auf diesem Planeten und die der Meinung sind, jede noch so dämliche Tradition toll finden zu müssen, weil sie jetzt ja in den Alpen wären. Ich habe die Tage in Immenstadt genutzt, um etwas an meinem T@B zu bauen, ich war in Österreich und habe mir im "Testgeschäft" von Trigema einen tollen Pulli gekauft. Und natürlich bin ich ein wenig durch die Berge gewandert und habe mir dabei einen ordentlichen Sonnenbrand auf den Schultern geholt.
Ich muss gestehen, dass es mir schwer fiel, am 10. Juni wieder aufzubrechen. Immerhin habe ich mich wirklich gerne mit R. und ihrer Mutter unterhalten. Aber mein finanzielles Budget gab keine weitere Nacht auf dem Platz mehr her. Um Punkt 12 Uhr rollten also die Räder des T@Bs wieder. In aller Ruhe fuhr ich an den Bodensee, obwohl der nun so gar nicht auf meinem Weg zur Rennstrecke in Hockenheim lag. Aber ich dachte mir, dass ein kleiner Abstecher nicht schaden würde, wenn ich doch schon einmal so weit im Süden der Republik wäre. In Kressborn stellte ich mich auf einen Parkplatz für Wohnmobile und Wohnwagen (eigentlich war das ein Bolzplatz, auf dem ein Parkscheinautomat stand), bezahlte 1 Euro und durfte dort dann bis 15:50 Uhr stehen bleiben. Am See war es windig, vielleicht sogar stürmisch. Jedenfalls waren die Wellen höher, als ich es erwartet hatte. Ich beobachtete ein tollkühnes Mädchen, das sich furchtlos vom Bootsanleger in den See stürzte, ging ein wenig spazieren und kaufte mir eine Räucherfelche, die ich, nachdem ich wieder bei meinem T@B war, gegessen habe. Bereits eine knappe Stunde, nachdem ich in Kressborn losgefahren war, legte ich eine nächste Pause ein (9° 59' 33'' E, 47° 48' 14'' N) ein. Elvis war darauf versessen, einen der vielen Hasen, die über die Felder rasten, zu fangen. Ich ließ ihn laufen, wusste ich doch, dass die Langohren schneller waren als er. Und bald gab er seine Bemühungen auf, während ich im Schatten saß und einen Kaffee trank. Am frühen Abend, ich trödelte durch die Schwäbische Alb, fiel mir auf, dass vor noch gar nicht allzulanger Zeit Schilder "Einfahrt verboten - Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei" in dieser Gegend unglaublich billig gewesen sein mussten. Kaum ein Weg, an dem solch ein Schild nicht stand. Es war noch immer drückend heiß, ich war müde, hatte keine Lust mehr zu fahren und langsam zeigte sich, dass es schwierig werden würde, einen geeigneten Platz zum Schlafen zu finden. Ich war ein wenig stinkig, war die Gegend doch durchaus schön. Also ließ ich die Berge hinter mir und kam erst hier (8° 53' 14'' E, 48° 50' 40'' N) zum Stehen und Schlafen. Wobei es natürlich nicht ganz so einfach war. Kaum war ich eingeschlafen - hinter den Bergen waren schon Blitze zu sehen, fing es an zu stürmen, Elvis wurde unnötig nervös und weckte mich. Es fielen aber nur ein paar Tropfen vom Himmel, das Gewitter zog in eine andere Richtung und Elvis und ich schliefen wieder ein.
In der Nacht habe ich schlecht geschlafen. Das Heck des T@Bs stand viel höher als der Bug und ich hatte ständig das Gefühl, auf dem Bett zu rutschen. Um 9:30 Uhr verließ ich meinen Schlafplatz, es begann zu regnen, auf der Autobahn war eine riesige Baustelle und ich fühlte mich zerknautscht. Dazu kam dann noch, dass mir das Navigationsgerät einen gänzlich anderen Weg zeigte als die Schilder am Straßenrand. Trotzdem kam ich nach 113 Kilometern an der Rennstrecke in Hockenheim an. Für zwei Nächte musste ich auf dem Campingplatz 35 Euro bezahlen. Nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür aber waren Strom und Duschen im Preis inbegriffen. Außer mir wolle kaum jemand das Rennen der Superstars sehen. Gerade einmal fünf Grüppchen hatten sich auf dem Campingplatz eingefunden. Ich hatte also genug Platz und Elvis konnte fast die ganze Zeit ohne Leine herumlaufen. Die Autobahn verläuft zwar direkt neben dem Zeltplatz, aber ein sicherer Zaun verhinderte, dass Elvis dort hinlaufen konnte. Die Rennen waren übrigens super und ich finde, dass ich ein paar nette Fotos geschossen habe. Warum das Interesse an dieser spektakulären Rennserie in Deutschland allerdings so gering ist, verstehe ich nicht. Schreien hier doch ständig irgendwelche Pseudomotorsportfans nach "richtigen" Tourenwagen. Die junge Frau auf dem Foto ist übrigens Michela Cerruti, die sich auf das Qualifying mit ihrem Mercedes C63 AMG vorbereitet. Und nein, ich verstehe nicht, weshalb sie dabei so grimmig aus ihrer feuerfesten Unterwäsche schaut.
Am Samstagmorgen hatte es übrigens tatsächlich so sehr geregnet, dass ein freies Training der GT-Sprint abgebrochen wurde. Aber auch danach wurde das Wetter wieder prima. Am Sonntag, gleich nachdem die Siegerehrung der Superstars beendet war, bin ich nach Hause gefahren. 481 Kilometer, zwei Pinkelpausen und einem McDonalds-Besuch später kam ich um 23:40 Uhr zu Hause an.
Hinweis: die Fotos werden in einem neuen Fenster größer angezeigt, wenn sie angeklickt werden!
Matthias 14.06.2010, 17.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
WTCC 2008 - Oschersleben
Mein bisher fünfter Besuch mit dem T@B in Oschersleben. Und wieder war ich nicht allein, wieder hat mich Sandra begleitet.

Ich
kam hier in Celle erst spät los, weil ich am Freitag noch lange
arbeiten musste und zu Hause viel zu viel zu erledigen hatte. Erst um
18:55 Uhr konnte ich mich mit dem an den CR-V angehängten T@B am 29.8.
auf den Weg Richtung Osten machen. Beim zweiten Mal ist alles
einfacher. Sandra hatte diesmal nicht so viel Zeug wie beim ersten Mal
mit. Vielleicht bilde ich mir das aber auch ein. Als wir um kurz nach
22 Uhr auf dem Platz an der Rennstrecke ankamen, waren die Mädchen, die
dort am Eingang stehen um zu kassieren, schon nach Hause gegangen.
Auf das Sonnendach hatte ich diesmal verzichtet. Also wurden nur schnell der Tisch, die Stühle und der Grill vor den T@B gestellt.
Am
Samstag Morgen klopfte es um 8 Uhr an unserer Tür. Das Mädchen war zum
Kassieren gekommen. Ich wollte schon immer einmal nackt einen
Campingplatz bezahlen. Zum Glück ist das an der Rennstrecke nicht mit
dem Ausfüllen von Formularen verbunden.

Ich
finde Tourenwagenrennen erheblich spannender als die GT-Rennen. Dort
wird zwar nicht so schnell gefahren und die Autos sind erheblich
leiser, aber es sind Sprintrennen und in kurzer Zeit tut sich auf der
Rennstrecke viel mehr. Sandra fehlte trotzdem der Krach, den die
Motoren der GT-Fahrzeuge machen. Das "Pöff-Poff-Knatter-Knatter" eben.
Am
Samstag Abend wollten wir eingentlich nur für einen Spaziergang mit dem
Hund raus. Als wir durch die Magdeburger Börde fuhren, sahen wir einen
Berg am Horizont. Gesehen, gedacht und auf den Weg gemacht. Durch die
Berge zu laufen ist ja eh viel schöner als im Flachland herumzuirren.
Aber wie bitte schön soll man als ahnungsloser Wessi wissen, dass der
Berg, den wir sahen, nicht irgendein Berg, sondern der Brocken ist? Und
so fanden wir uns eine knappe Stunder später in "Drei Annen" wieder.
Nach
den Rennen am Sonntag sind wir nicht gleich nach Hause gefahren,
sondern haben noch lange vor dem T@B gesessen und Kaffee getrunken. Das
Wetter war einfach zu schön (ich hatte mittlerweile einen fiesen
Sonnenbrand im Gesicht) um das Wochenende einfach so zu beenden. Um
20:50 Uhr stand der T@B wieder bei den Schweigereltern im Garten.
Hier ein kleines Video zum Rennen in Oschersleben:
Matthias 31.08.2008, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
FIA-GT 2008 - Oschersleben
Schon
wieder einmal unterwegs nach Osersleben. Doch diesmal ist alles anders,
denn ich fahre nicht allein. Am Freitag, den 4. Juli 2008 hänge ich um
17:00 Uhr meinen T@B an den CR-V und fahre erst einmal nach
Braunschweig, um Sandra abzuholen. Da ich in der Stadt nicht parken
kann, rufe ich sie ein paar Kilometer bevor ich ankomme an und sage
ihr, dass sie sich schon einmal an die Straße stellen und auf mich
warten soll. "Frauen" ist mein erster Gedanken, als ich sie sehe. Wir
werden gerade einmal 2 Tage bleiben und sie hat so viel Gepäck mit, als
würde sie nie wieder zurück kommen wollen. Also Warnblinkanlage
einschalten und mitten auf der Straße anhalten, um ihr Zeug zu
verpacken. Um 18:03 Uhr geht es weiter nach Oschersleben, um 20:15 Uhr
kommen wir an.

Während
Sandra mit Elvis spazieren geht, baue ich das Sonnendach auf, stelle
den Tisch und die Stühle vor den T@B und feuere den Grill an.
Zu
zweit ist es eng im T@B. Zumal der Hund ja auch noch ein großes Stück
Platz im Bett für sich in Anspruch nimmt. Dass Sandra so herrlich
unkompliziert ist, ist angenehm. Nur einmal verlor sie beinahe die
Fassung.
Am
Samstag Abend wollten wir noch eine Runde mit Elvis drehen. Wir saßen
noch draußen, Elvis lag "vorsichtshalber " schon im Wohnwagen, weil er
Angst vor dem Feuerwerk hatte, dass einige andere Motorsportfreunde und
ich abgebrannt hatten. Ich öffnete die Tür des Wohnwagens und rief den
Hund. Kaum waren wir 20 Meter vom T@B entfernt, flog hinter uns eine
Rakete in den Himmel. Elvis spurtete los, vorbei an der Feuerwehr, die
am Platzeingang steht, runter vom Platz und weg. Wir gingen ein Stück
hinter Elvis her, riefen ihn. Aber der Hund war verschwunden. Während
Sandra beinahe in Panik ausbrach, auf einer Wiese stand und
"Eeeelllllviiissss" brüllte, hole ich den Honda. Zum ersten Mal war ich
wirklich froh darüber, einen Wagen zu haben, mit dem ich problemlos
über Wiesen fahren kann. Sandra stieg ein und ich drehte auf den Wiesen
mit eingeschaltetem Fernlicht große Kreise. Irgendwo muss der Hund ja
sein. Erst nach einer kleinen Ewigkeit hörte ich ihn bellen. Elvis war
zurück auf die Straße gerannt - mittlerweile ungefähr zwei Kilometer
vom Platz entfernt - und hatte Autos angehalten. Er stand vor den Autos
- deren Insassen wahrscheinlich reichlich verdutzt aus der Wäsche
geschaut hatten - und bellte. Als er mein Auto hörte, rannte er auf uns
zu, sprang in die offene Fahrertür und kletterte reichlich außer Atem
auf den Rücksitz.

Ich habe einen tollen Hund.
Die Rennen -
das war ja der eigentliche Grund, weshalb wir nach Oschersleben
gefahren sind - waren klasse. GT-Rennen dauern lange. Aber das Brüllen
der Motoren ist beeindruckend. Am Sonntag Nachmittag ging es dann um
16:40 Uhr wieder zurück nach Hause. Erst nach Braunschweig, um Sandra
abzusetzen, dann zu meinen Schwiegereltern, um den T@B bei ihnen in den
Garten zu stellen. Um 18:50 Uhr war alles vorbei.

Matthias 07.07.2008, 13.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Oschersleben - DTM
Und schon wieder fahre ich nach Oschersleben in die Motorsportarena. Abfahrt ist am Samstag um 9:20 Uhr, Ankunft um 11:11 Uhr. Am Montag vor der Abfahrt hatte ich noch schnell eine Mail an den Veranstalter geschickt, um mir einen Platz zu reservieren. Leider kam keine Antwort. Als ich in Oschersleben ankam, war ich geschockt, der Campingplatz war voll. Schlimmer allerdings war, dass er durch das schlechte Wetter der letzten Wochen auch noch völlig aufgeweicht war. Ein großer Trecker fuhr stetig umher, um festgefahrene Autos und Wohnmobile aus dem Schlamm zu ziehen. Ich stellte meinen T@B auf einen der letzten freien und nicht ganz so matschige Stellen.

Die DTM-Rennen sind nicht besonders spannend. Nur zwei Hersteller - Audi und Mercedes - fahren gegeneinander. Spannender ist es da schon, sich die ahnungslosen "Fans" anzuschauen. Und der Trubel, der um Ralf Schumacher herrscht, ist ebenfalls sehenswert. Das Foto von dem Kuss, den Corinna Schumacher ihrem Mann gibt, zeigt, dass ich auch als Paparazzo arbeiten könnte. Ein weiterer "Promi", der mir über den Weg lief, war Axel Schulz.

Wirklich interessant waren die Demorunden von Sebastian Vettel, der seinen Toro Rosso um die Strecke jagte.
Nach dem Rennen am Sonntag, es war 16:20 Uhr, fuhr ich wieder nach Hause. Diesmal habe ich genau zwei Stunden benötigt.

Matthias 21.04.2008, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL
WTCC in Oschersleben
Wieder fahre ich nach Oschersleben zum Autorennen. Diesmal geht es allerdings erst am Samstag los. Was einfach daran liegt, dass das Rahmenprogramm der Tourenwagenweltmeisterschaft am Samstag Vormittag nicht viel bietet und es sich nicht unbedingt lohnt, schon am Freitag Abend dort zu sein. Immerhin spare ich so das Geld für eine Übernachtung auf dem Campingplatz an der Rennstrecke. Gut, es sind nur acht Euro, die man dafür bezahlen muss. Außerdem kann ich mir bei einer Übernachtung das Duschen ersparen. An der Rennstrecke sind die sanitären Anlagen nicht so wirklich überzeugend.

Um 10:12 Uhr fuhr ich los. Obwohl ich die gleiche Strecke wie beim letzten Mal gefahren bin, waren es diesmal nur 134 Kilometer. Komisch. Um 12:05 Uhr kam ich in der Motorsportarena an - bombiger Sonnenschein. Nachdem ich nun zum zweiten Mal auf dem Platz bin, weiß ich, worauf ich achten muss. Und ich weiß, dass ich vom Campingplatz aus mal so gar nichts von der Rennstrecke sehen kann. Also ist es reichlich egal, wohin ich meinen T@B stelle. Da ich nur für eine Nacht dort war, hatte ich den T@B auch nicht großartig vom Auto getrennt. So hatte ich wenigstens Strom aus der Autobatterie und entsprechend Licht im Wohnwagen.

Als ich am Sonntag um 19:45 Uhr wieder zu Hause war, hatte ich auf jeden Fall ein tolles Wochenende hinter mir.

Matthias 27.08.2007, 16.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL
FIA-GT in Oschersleben
Am 6. Juli 2007 geht es nach Oschersleben zum FIA-GT-Rennen. Es sind 137 Kilometer, die ich fahren muss. Kein großer Akt.

Die
Rennen waren gut. Noch besser war die Lautsprecherdurchsage im
Fahrerlager. Eine Sturmwarnung. Die Mechaniker ließen die Rennautos
stehen und kümmerten sich um ihre Zelte. Mein Sonnendach hat gehalten.
Jedenfalls fast.
Ein kleiner
Knopf für die Befestigung der Querstangen ist abgegangen und ließ sich
trotz intensiven Suchens nicht wiederfinden. Mein Wohnwagenhändler
telefonierte daraufhin mit "Isabella". Und ein paar Tage später bekam
ich fünf dieser Knöpfe gratis zugeschickt. Ein toller Service - der
nächste Sturm kann kommen.


Matthias 08.07.2007, 15.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL























