Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Tigra und Schonik

Wrestling am Sonntag Nachmittag

Matthias 10.03.2019, 16.49 | (0/0) Kommentare | PL

Bei Miezebello

Schonik war gestern zum ersten Mal mit zu Miezebello.

Wir steigen aus dem Auto aus und Tigra nutzt die acht Meter der Flexileine sofort aus, um in den Laden zu stürmen. Ganz klar, Miezebello ist ihr Lieblingsgeschäft. Schonik kam mit mir mit, legte sich dann aber gleich hinter der Tür auf den Boden und beschloss, sich die Sache erst einmal in Ruhe anzusehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war er dann soweit, dass er mit uns durch den Laden ging. Ich glaube, dass auch er irgendwann Miezebello lieben wird. Allein schon, weil meine Hunde dort so viele Kleinigkeiten zum Probieren bekommen.

Und wo wir schon einmal da waren, haben wir Schonik gleich ein neues Halsband gekauft. 

Matthias 10.03.2019, 16.47 | (0/0) Kommentare | PL

Oma und Opa, Durchfall und aus dem Bett gefallen

Am Donnerstag passierte das, was man sich als Hundebesitzer so gar nicht wünscht. Schonik und  Tigra konnten nicht mit zur Arbeit. Ich war auf der "Praxismesse Aktivierung" der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. und konnte meine 7 1/2 Pfoten nicht mitnehmen. Schonik und Tigra mussten also von morgens bis zum späten Nachmittag bei meinen Eltern sein. Und es lief toll. Klar hatte Schonik mich am Anfang vermisst. Aber "Oma und Opa" haben das prima hinbekommen. Und Tigra findet es bei "Oma und Opa" eh super. Naja, das kennen wir alle aus unserer Kindheit.

Meine beiden hatten in den letzten Tagen ein wenig Durchfall. Das hat sich aber wieder erledigt. Und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, welche Art des Umgangs damit ich besser finden soll. Elvis hatte mich früher geweckt und ich bin mitten in der Nacht raus, habe gefroren und der Kerl fand es toll, draußen zu sein. Schonik und Tigra rennen in mein Bad und kacken auf die Badezimmermatte. Das ist nicht angenehm, aber draußen in der Kälte stehen ist ja auch nicht so toll. Tigra hat die Sache mit dem "Stuhlkreis" übrigens völlig falsch verstanden. Während Schonik mitten auf die Matte macht, setzt Tigra viele kleine Haufen rund um den Mittelpunkt.... ein Stuhlkreis eben. Ach, es ist schon blöd, wenn man sich einen Pädagogen als Menschen hält. 

Schonik läuft jetzt im Wald fast immer ohne Leine herum. Und wenn Tigra zu weit weg ist, sage ich ihm, dass er sie holen soll. Dann macht er sich auf den  Weg zu ihr... und kommt ohne sie zurück. Sie hat halt ihren eigenen Kopf. Aber Schonik kommt, wenn ich ihn rufe. Toll. Und Tigra kommt, wenn es an der Zeit ist, zu mir zu kommen. Auch toll. 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist Schonik aus dem Bett gefallen. Auch wenn er das ziemlich irritierend fand, habe ich mich kaputt gelacht. Ein tiefes "uh-ohh"... dann stand er neben dem Bett, wunderte sich und kam zu Tigra und mir zurück. Allerdings ein wenig weiter entfernt vom "Abgrund".




Heute Mittag hat Schonik in meinem Arm geschlafen. Auch toll... wenn er doch nur nicht so schwer wäre. 

Matthias 03.03.2019, 01.35 | (0/0) Kommentare | PL

Wie die Wölfe



Wie die Wölfe verteidigen meine 7 1/2 Pfoten das Auto.

Matthias 19.02.2019, 21.02 | (0/0) Kommentare | PL

Die pfiffige Kaiserin

Schonik liegt unter dem Hundeschreibtisch. Tigra möchte dort auch gerne hin, Schonik lässt sie aber nicht. Also geht Tigra ins Lebenszimmer und macht dort irgendetwas, was etwas Krach macht. Schonik ist neugierig und geht zu ihr. Kaum ist er angekommen, flitzt sie ins Arbeitszimmer und macht es sich unter dem Schreibtisch bequem. Für Schonik bleibt dann nur noch der Platz davor.


Matthias 19.02.2019, 10.10 | (0/0) Kommentare | PL

Der Krieger und die Kaiserin

Tigra war beleidigt. Ich bringe den großen Stinker mit nach Hause und jetzt schien es, als wenn er bleiben dürfe. Schonik hier, Schonik da. Am ersten Abend nach Schoniks Ankunft lag Tigra bereits im Bett, während Schonik noch unter dem Hundeschreibtisch lag. „Komm, wir gehen ins Bett!“, sagte ich zu ihm und Schonik stand tatsächlich auf. Während ich noch in der Tür zwischen meinem Arbeits- und meinem Lebenszimmer stand, sprang Schonik auf das Bett. Tigra war sauer. Sie bekam diese Bürste, die sie an eine Hyäne erinnert, knurrte Schonik an und zeigte ihm die Zähne. Mit Erfolg, Schonik traute sich nicht mehr ins Bett und legte sich vorsichtshalber davor.
 
Erst nachdem ich im Bett war, der Fernseher lief und Tigra augenscheinlich neben meinem Kopf eingeschlafen war, kletterte er vorsichtig ins Bett und legte sich zu meinen Füßen.
 
Es war Sonntag, es war gerade einmal acht Uhr, ich kletterte aus dem Bett. Draußen schien die Sonne. Frühling Mitte Februar. Ich ging einmal durch die Wohnung, um zu gucken, ob Schonik irgendwo hingemacht hatte. Hatte er nicht. Beide Hunde rannten natürlich hinter mir her. Tigra ist seit Monaten nicht mehr so früh aufgestanden. Aber jetzt, wo Schonik mir auf den Fersen war, musste sie natürlich mit. Und während ich zufrieden überlegte, mir einen Kaffee aufzusetzen, hörte ich, wie Schonik im Flur an eine Ecke pinkelte. Also keinen Kaffee, sondern den Eimer und den Lappen holen, wischen und wissen, dass es erst einmal keinen Kaffee geben würde.
 
Gleich unten vor dem Haus machte Schonik einen Haufen. Immerhin hatte er das im Griff. Auf dem Spaziergang trafen wir Pelle. Ein toller Kerl, der Schonik ausführlich zeigen musste, dass er der Boss in diesem Gebiet war. Schonik blieb ruhig. Wir gingen weiter, ich ärgerte mich über die Führleine. Und ich war mich sicher, dass wir es am Mittag mit der Flexileine probieren würden.
 
Beim Frühstück gab es wieder Streit. Schonik also war der Chef beim Essen, Tigra beim Verteilen der Schlafplätze.
 
Die Flexileine am Mittag klappte prima. Wir waren im Wald und Schonik kam super mit ihr klar. Endlich konnte er ein paar Meter laufen.
 
Das Alleinsein im Auto klappte nur bedingt. Nein, es klappte super. Aber Schonik hatte sich sehr schnell von Tigra abgeguckt, dass man fremde Hunde anbellen muss.
 
Am Nachmittag waren wir auf der Hundewiese. Zum ersten Mal konnte Schonik ohne Leine laufen. Noch war Schonik unsicher. Sowie ihm etwas „komisch“ vorkam, war er bei mir. Stöckchen lief er hinterher, wusste dann aber nicht, was damit zu tun war. Hatte Tigra ein Stöckchen, nahm er es ihr weg, ließ es dann aber sehr schnell wieder fallen.
 
Jagdszenen auf dem Hundeplatz. Tigra war schneller und wendiger. Und Schonik hatte noch gar keine Kondition. Zwei Jahre Tierheim hatten ihre Spuren hinterlassen.
 
Leon kam auf die Hundewiese. Es war, als wenn sie sich schon Ewigkeiten kennen würden. Jagdszenen zu dritte. Tigra war die Schnellste.
 
Am Abend im Auto schlief Schonik sehr schnell ein. Er schnarchte. Man sagte mir, dass er sich anhören würde wie ich.
 
Ein fremder Hund kam am Auto vorbei. Tigra bellte. Schonik wurde wach, bellte ebenfalls. Und heulte dann wie ein Wolf.
 
Schonik und Tigra, der Krieger und die Kaiserin.

Matthias 17.02.2019, 19.55 | (0/0) Kommentare | PL